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GESCHICHTSMALER.
diesem angekauft, ist an Erfindung sowohl als an Farbe und Zeichnungein vortreffliches Gemälde. Es giebt davon einen guten Steindruck. Hol-bein ist ein meisterhafter Zeichzier; es ist nicht möglich, Bleistiftzeich-nungen mit mehr Bestimmtheit und Sauberkeit auszuführen.
XX.
HOPFGARTEN (AUGUST), AUS BERLIN: GEBOREN 1807.
Er war zuerst Zögling der Akademie, wo er hauptsächlich den Unter-richt des Professors Niedlich genofs; später und bis 1827 arbeitete er inWachs Atelier. Der im Jahre 1825 ihm zuerkannte Preis setzte ihn in denStand, nach Italien zu gehen; da er aber erst achtzehn Jahre alt war, ver-schob er diese Reise bis zum Jahre 1827, bis wohin er unter Wachs Lei-tung zu arbeiten fortfuhr. In Italien blieb er dann bis 1833, und seit sei-ner Heimkehr übt er hier in Berlin sein Talent mit Eifer und Erfolg.
Zu den vorzüglichsten Bildern, die er in Italien gemalt hat, gehören:
Boas und Ruth; Eigenthum des Herrn Geh. Rath Beuth.
Eine Mandolinenspielerin; vom Breslau er Kunstvereine gekauft.
Ein Heiliger Georg; im Besitz der Gräfin Schwerin.
Eine Heilige Elisabeth; desgleichen.
Herminia unter den Hirten; vom Berliner Kunstvereine gekauft.
Die Findung Mosis; Eigenthum des Königs.
Von Sarazenen geraubte Christen; im Besitz des Prinzen Heinrich vonPreufsen.
Die Erziehung Jupiters auf der Insel Kreta.