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GESCHICHTSMALEIl.
ihm ein kleines Bild: ein Kind mit seinem Schutzengel, welches der Kunst-verein kaufte; bei der Verloosung ward es dem Kriegsminister, General vonRauch, zu Theil. Sein Philemon und Baucis, sein Ödipus und Antigone,befanden sich auf der Ausstellung vom Jahre 1830. Zur Ausstellung desJahres 1832 gab er seinen Christus, von den drei Marien Abschied neh-mend, welches Gemälde der Kunstverein bei ihm bestellt hatte, und jetztEigenthum des Königs ist. Seine Majestät besitzen noch ein Bild von ihmaus derselben Zeit, welches eine Witwe mit ihren beiden Kindern voreinem Altare kniend darstellt.
Nachdem Henning neun Jahre den Unterricht Wachs genofsen hatte, ginger nach Düsseldorf, wo er sich nur drei Monate aufhielt, und demnächstmit Mücke seine Reise nach Italien antrat.
Die beiden Jahre, die er in diesem Lande zubrachte, gewährten ihm alledie Genüfse, welche die Liebe zu den Künsten nur immer zu bieten ver-mag. Er würde länger dort verweilt haben, wenn seine Eltern ihn nichtgern wieder bei sich gehabt hätten. Nachdem er hierauf noch Paris undBrüssel gesehen hatte, kehrte er heim nach Berlin, und gab im Jahre 1836nachstehende Werke zur Ausstellung:
Achilles und Thetis, ein grofses Gemälde (vom Kunstvereine bestellt),welches wenig Beifall fand, und auch auf mich keine angenehme Wirkunggemacht hat.
David, ganze Figur, ein Viertel Lebensgröfse.
Ein Priester in seinem Ornate, auf dem Wege zum Altar, der Mefsdie-ner voran. Dieses Gemälde gehört der Gräfin Dohna; es ist gut gezeich-net und gut gemalt, und von lebhafter und schöner Färbung. LebensgrofsesKniestück.
Ein Armenischer Priester; wie das vorige Bild. Dies Gemälde gehörtebenfalls der Gräfin Dohna.
Eine Italienische Bäuerin, ihr Haar kämmend.
Das Portrait der Gräfin Dohna, ein Viertel Lebensgröfse.
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