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BERLIN.
VI.
BUSSLER (ERNST FRIEDRICH), AUS BERLIN, GEBOREN 1773.
Bufsler ist Beamter des Königlichen Hofmarschallamtes, gehört aber durchseine Studien und durch seine Leistungen den Künsten an. Er ist mehrereJahre Schüler der Akademie gewesen, und versuchte sich demnächst in derMiniaturmalerei, im Radiren und im Kupferstechen. Später hat er ein Werk:Verzierungen aus dem Alterthume, auf 126 Platten, herausgegeben. Ein an-deres Werk über die Trachten des Mittelalters ward durch die Ereignissedes Jahres 1806 unterbrochen; einige Blätter, die ich davon gesehen habe,sind nicht ohne Verdienst, und haben einige Ähnlichkeit mit Callot.
Indessen ist die Geschichtsmalerei doch immer das Ziel seiner Studienund seines Strebens geblieben. Er hat viele alte Gemälde des KöniglichenMuseums copirt, auch mehrere von seiner eigenen Erfindung geliefert. Un-ter letzteren erwähnt er selbst:
die drei Marien; kleines Bild;
Christus und die Samariterin am Brunnen; halbe Lebensgröfse;
ein kleines Gemälde: Christus unter seinen Jüngern zeigt Thomas seineWunden;
eine Flucht nach Ägypten; Lebensgröfse.
Auch Bildnisse hat er gemalt.
VII.
CRETIUS (CONSTANTIN), AUS SCHLESIEN, JETZT (1839) 25 JAHR ALT.
Er hat seine ersten Studien in der Berliner Akademie gemacht, und kamim Jahre 1833 in die Werkstatt Wachs. Sein Fleifs und seine natürlichen