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BERLIN.
»Ich wurde am 30. September 1794 in Heinsberg bei Aachen geboren,wohin meine Familie, der damaligen Kriegsunruhen wegen und weil meineMutter ihre Niederkunft erwartete, geflohen war. Das kleine feste Städt-chen wurde in demselben Augenblicke von den Franzosen belagert und ein-genommen. Mein Vater ist Rechtsgelehrter. Im älterlichen Hause war keineAnregung zur Kunst vorhanden; noch weniger fand eine solche in der ge-sammten Umgebung statt. Es fiel jedoch meinen Altern auf, dafs ich, fünfJahre alt, ein Pferd, welches zufällig vor dem Hause stand, vom Fensteraus zeichnete. Meine Erinnerung in dieser Hinsicht beginnt mit dem sie-benten Jahre, wo meine Lust am Zeichnen lebhaft erwachte.«
»Als ich acht Jahr alt war, wurde mein Vater als zweiter Präsident desGerichts nach Köln berufen. Hier fand sich bereits mehr Anregung, mei-nen Sinn für die Kunst zu nähren. Neun Jahr alt, erhielt ich den erstenLehrer.«
»Der Zustand alles Kunstbewufstseins in dortiger Gegend war jedoch nochsehr im Argen. Zum Theil herrschte noch Altfranzösische Influenz vor,womit ich als Knabe genährt wurde. Ein entschiedener Drang nach Befse-rem liefs mich jedoch so viel schlechtes Zeug, was mir zum zeichnen vor-gelegt wurde, sehr widerlich finden. Es sollte aber unter solchen Umstän-den aufs gute Glück ankommen, was daraus werden würde. Hier half dieZeit und das Erwachen befserer Einsicht bei Vielen in dortiger Gegend,deren Einflufs auf die Kunst noch heute lebendig wirksam ist.«
»Meine Altern thaten im Übrigen alles für meine Erziehung. Es war je-doch nicht ihr Wunsch, dafs ich Künstler werden sollte; gewiss deshalb,weil es allem, was damals im Lande malte, wohl aus guten Gründen ziem-lich schlecht ging. Die Collegen meines Vaters redeten ihm aber zu, under entschlofs sich, mich nach Paris zu schicken, um mich dort der Malereiganz zu widmen. Ich war damals achtzehn Jahr alt. «
»Bis zu dieser Zeit hatte ich mich fleifsig, jedoch meistens ohne bestimmteLeitung, im Zeichnen und Malen geübt, auch Selbsterfundenes, so gut und