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MAILAND.
Das Denkmal, an welchem man hier seit Napoleons Glanzepoche arbei-tet, und aus dem, anstatt eines Triumphbogens, ein Friedensbogen gewordenist, erlitt durch den Gang der Zeit Veränderungen in verschiedenen seinerBasreliefs. Ich kann nicht entscheiden, ob er mehr Ähnlichkeit mit demBogen des Constantin, oder mit einem andern hat, aber gewiss ist, dafsdie Trümmer Roms dem mit dieser wichtigen Arbeit beauftragten Architek-ten, Marchese Cagnola, den Gedanken hiezu eingaben. Es würde übrigensschwer genug sein, einen Triumphbogen zu errichten, der nicht einem Denk-male des Alterthums ähnlich sähe.
Das Werk ist seiner Vollendung ganz nahe, und gewährt einen Achtunggebietenden Anblick: ich bedauere nur, dafs die vier Figuren, welche Flüfsevorstellen und die Architektur bekränzen, so grofs sind. Von den Bas-reliefs ist das in seiner Wirkung ergreifendste und grofsartigste für michdie Schlacht bei Leipzig, von Marchesi. Um die Erklärung der Allegorien,welche diese Composition zu entfalten scheint, bemühte ich mich nicht.Ich begnügte mich mit dem Eindrucke, den es auf mich machte, und denmein Gedächtnis treu bewahren wird. Ich bewunderte auch den Fries,welcher das Denkmal einfafst, und die Pferde von Bronze, welche das Ganze
krönen.
Unter den Bildhauern, welche an diesem schönen Werke Theil genom-men haben, nannte man mir die Herren:
Marchesi;Cacciatore;Monti, von Ravenna;Monti, von Mailand;Claudio Monti;
Sangiorgio, der die Pferde ge-macht hat;Lodovico Marchesi;Pizzi;
Aquisto;Cumoli;Manfredini;Sumaini;Guelfi;Rusca; und
Moglie, der die Ornamente com-poniert hat.
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