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2 (1840) München, Stuttgart, Nürnberg, Augsburg, Karlsruhe, Prag und Wien : mit einem Anhange: Ausflug nach Italien
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WIEN.

Seine Landschaften sind äufserst fleifsig und fertig gemalt, und besondersim kleineren Maafsstabe voll Wirkung; erinnern aber nicht selten an denSchwarzspiegel, den der Künstler beim Entwürfe seiner Naturstudien zuRathe zieht.

JAKOB WALTMANN.

ERNST WELKER, in Aquarellen.

FRANZ WIPPLINGER, bildet sich nach Joseph Schwemminger.

MICHAEL WUTKY, geboren 1739 zuTuln; lange in Italien, Hauptneben-buler Philipp Hackerts, ohne dessen Glück zu haben. Er gehört der älte-ren Schule an, und ist besonders in Nachtstücken und Landschaften aufgrofsen Tafeln ausgezeichnet. Er starb im Jahre 1822 zu Wien.

V.

TIIIERMALER.

Die Thiermalerei ist im Verhältnisse zu den übrigen Fächern der Male-rei weit weniger gepflegt, obwohl.die einzelnen Erscheinungen in diesemKunstzweige den übrigen Kunstleistungen nicht nachstehen. Der Grundliegt darin, dafs es in Wien nur wenige Maler giebt, die sich mit diesemFache ausschliefsend beschäftigen, und die besten Thierstücke daher vonKünstlern herrühren, die dieses Fach nur nebenher bearbeiten. Dieses giltinsbesondere von dem ersten Thiermaler Wiens, Fr. Gauermann, so auchvon Ranftl, Heicke, S. von Perger, Zimmermann, Waldmüller, Brocky,Ginofsky u. A., die bereits an ihrem Orte genannt worden sind.

Als eigentliche Thiermaler können nur angeführt werden:

JOH. ALEX. DALLINGER VON DALLING, geboren 1783 zu Wien; frü-her Kupferstecher, jetzt hauptsächlich geschätzter Restaurateur.

JOH. BAPT. DALLINGER VON DALLING, geboren 1782, des VorigenBruder; seit 1831 Director der Lichtensteinischen Galerie.