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MÜNCHEN.
XXXI.
MICHAEL NEHER.
Nelier ist im Jahre 1798 in München geboren. Er befand sich im Jahre1837 auf Hohenschwangau, wo er für den Kronprinzen von Baiern * mitgröfseren geschichtlichen Gemälden beschäftigt war. Sein Talent hat vielÄhnlichkeit mit dem von Weller, und in mehreren Bildern ist er mir nichtgeringer vorgekommen, als dieser.
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J. G. PERLEBERG.
Von diesem Maler hat der Kunstverein im Jahre 1835 ein Bild ausge-stellt, welches geeignet ist, eine sehr günstige Vorstelluug von seinem Ta-lente zu geben: ein Griechischer Häuptling mit seinen Palikaren in derNähe der Säulen des Olympischen Jupiter; von diesen Griechen überlafsensich einige dem Tanz, andere mannigfaltigen Beschäftigungen; diese demdolce far niente, jene dem Vergnügen des Rauchens; im Hintergrunde desGemäldes sieht man die Akropolis. Beim Anblicke dieses anziehenden Wer-kes dachte ich anHefs; auch verweilte mein Gedanke einen Augenblick beiPetzl; ich glaubte selbst ein Bild von Heideck darin zu erkennen: indessenwaren alle diese Eindrücke nur vorübergehend, und ich war verwundert,einen solchen Gegenstand, mit so viel Talent behandelt, vor mir zu sehen,ohne den Urheber desselben errathen zu können. Ich will nicht sagen,dafs Perleberg in diesem Gemälde sich schon zu der Höhe eines der drei
Vergleiche oben S. 368.