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LANDSCHAFTER.
XLYI.
METZINGER.
Ich habe im Kunstvereine zu München, im Jahre 1835 in der ersten Juli-woche, eine grofse Landschaft von Metzinger gesehen, welche der Wirkungnicht ermangelt, und eine grofse Leichtigkeit ankündigt: es ist ein ebenesLand, ein glänzender Sonnenstrahl erleuchtet den zweiten Grund, der einsandiges Ufer darstellt, alles Übrige steht im Schatten. Der Ton des Ge-mäldes ist harmonisch, ohne jedoch wahr zu sein. Ich hätte ein gründli-cheres Naturstudium darin entdecken mögen: indessen verdienen der Hin-tergrund des Gemäldes und der Himmel die grösten Lobsprüche.
Wahrheit des Tons und der Lichtwirkung habe ich in einer kleinen Mond-scheinlandschaft gefunden, welche im Jahre 1837 im Kunstverein aus-gestellt war.
Eine andere Landschaft, ebenfalls im Kunstvereine, zeigte die Trümmereiner Burg auf einem steilen Felsen, von einem glänzenden Sonnenstrahlebeleuchtet; in der Ferne ein Giefsbach, der sich in die Ebene hinabschlän-gelt und sich zwischen den Bergen verliert, welche den Gesichtskreis be-gränzen: dies letzte Bild ist ebenso reizend, wie jenes andre.
XLVII.
■■ M
MOHR.
Seine Tyroler Landschaft, vom Jahre 1837, ist mit Leichtigkeit gemalt,und zeigt viel Fertigkeit.