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MÜNCHEN.
einen blofsen Namen findet, ohne weitere Nachricht und Beurtheilung sei-ner Arbeiten und seines Talents, so ist das ein Beweis, dafs ich keinesseiner Werke kenne, oder das, was ich davon gesehen habe, ihn nichthinlänglich bezeichnet.
Ich bin dreimal in München gewesen, in der Absicht, den Zustand derKunst in dieser Stadt kennen zu lernen. Das letzte Mal, im Jahre 1837,habe ich Gelegenheit gehabt, die Gemälde vieler Landschafter wiederzusehen,über welche ich mir schon eine Meinung gebildet hatte, die sich nur erneuerthat; aber ich habe auch Anlafs gefunden, nochmals auf mein früheres Ur-theil zurückzukommen, oder meine ersten Eindrücke zu berichtigen. Auchdies Mal, wie früherhin, war es der Kunstverein, wo die meisten Gegen-stände sich meiner Neugierde und meinem Verlangen, mich zu unterrichten,darboten. Bei diesem letzten Ausfluge lernte ich nur wenige Landschaftenkennen, welche nicht schon zuvor meine Aufmerksamkeit angezogen hatten.
Es würde mir schwer fallen, allen diesen Künstlern ihren Rang nachihrem Verdienst anzuweisen, und indem ich auch hier, wie im vorigen Ka-pitel, die Aufzählung nach dem ABC befolge, bin ich gesichert, keineUngerechtigkeit zu begehen.
I.
ANDREAS ACHENBACH AUS DEM RHEINLANDE.
Achenbach, den wir schon im ersten Bande dieses Werkes * kennen ge-lernt haben, hat die Düsseldorfer Akademie verlafsen, um sich hier in Mün-chen niederzulafsen. Obgleich noch sehr jung, ist er doch schon ein vol-lendeter Künstler in seinem Fache, und kein andrer ist so befähigt, aufseinen eigenen Füfsen zu stehen, wie er. Die Leichtigkeit, womit die
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