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MÜNCHEN.
LH.
GOTTLIEB HEINRICH VON SCHRÖTER AUS RENDSBURG IN HOLSTEIN.
Die lebhafteste Liebe für die Kunst hat ihn, als Mecklenburgischen Guts-besitzer, bewogen, sich ihr zu widmen. In seinen litterarischen Arbeitendieser Art hat er Geist, Freimüthigkeit und Eifer bewiesen. Die Erfolge,welche er bisher in der Kunst erreicht hat, sind minder bedeutend; indes-sen sind sie ebenso viele Beweise jenes lebhaften Gefühls für das Schöne,welches allein fähig ist, den Liebhaber zum Range eines Künstlers zu er-heben.
Ich habe in München häufig Gelegenheit gehabt, Herrn von Schröter zusehen, und ich schätze mich um so glücklicher, in solchen Verhältnissenmit ihm zu stehen, als, abgesehen von der Annehmlichkeit derselben, seinRath und seine Beobachtungen mir mannigfaltig nützlich gewesen sind.
LIII.
LEOPOLD SCHULZ AUS WIEN.
Schulz ist ungefähr 32 Jahre alt. Von ihm sind mehrere Arbeiten indem Schlafzimmer des Königs. Die Gegenstände sind aus dem Theokritgewählt, nämlich: die Zauberin, Hylas, der Honigdieb, das Ärntefest, undder kleine Herkules. Vor allen habe ich darunter die Bilder vom Hylasloben gehört; mir scheinen sämmtliche Gemälde dieses Zimmers von guterWirkung. Einige derselben sind von Hefs entworfen *.
Als ich im Februar des Jahres 1837 München verliefs, um einen Ausflug
Man vergleiche oben S. 294.