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2 (1840) München, Stuttgart, Nürnberg, Augsburg, Karlsruhe, Prag und Wien : mit einem Anhange: Ausflug nach Italien
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GESCHICHTSMALER.

oder Tlüere wären: übrigens aber erscheint uns der Gedanke des Urheberspoetisch, mächtig und erhebend.

8) Simson ruht in der Delila Armen; die Philister umringen ihn. DieseZeichnung, und vor allen die Stellung Simsons, scheint nicht ganz frei vonÜbertreibung.

9) Loth weifsagt den Einwohnern von Segor, dafs ihre Stadt soll erhal-ten werden. Hinter der Hauptgruppe richtet der Engel die Flammen überSodom, und leitet die Zerstörung dieser Stadt: diese Gestalt scheint mirnicht glücklich.

10) Das Opfer der ersten Menschen. Darstellungen, die sich nicht inden Schranken des Geschmacks und der Mäfsigung halten, machen mirleicht einen peinlichen Eindruck: ein solches Gefühl habe ich beim Anblickedieses Bildes empfunden.

11) Bacchus, umgeben von den Spielen Silens, der Musen und Liebes-götter. Diese und die folgenden Zeichnungen waren zu den von HerrnHärtel bestellten Frescogemälden bestimmt.

12) Drei in einer Zeichnung vereinigte Gegenstände: in der Mitte Bac-chus; zu beiden Seiten Ganymedes und Hebe. Die beiden letzten Figurenerschienen mir anmuthsvoll.

Genelli hat noch andere Zeichnungen gemacht, welche ebenfalls zu die-sen Frescogemälden dienen sollten.

13) Diejenige von allen seinen Zeichnungen, der Kaulbach das meisteLob ertheilt, und sie für eine der bedeutendsten Hervorbringungen unsererZeit erklärt, ist sein Triumphzug des Bacchus mit Ariadne, als ein Fries,in Bleistiftumrifsen.

14) Eine andere Darstellung, die sich auf die Geschichte des Herkulesund der Omphale bezieht, reihet sich jener vom Bacchus an.

Die Darstellungen sind durchgängig mit Arabesken verziert, denen nochmanche kleinere Bilder sich einfügen.

Diese gesammte Arbeit bildet ein Ganzes, welches sich wohl dafür