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GESCHICHTSMALER.
eine ansehnliche Stelle meiner Einleitung einzuräumen. Er bildet eine noth-wendige Ergänzung zu der Heunenschlacht, den Nibelungen und Wolframvon Eschenbach; denn von allen alten Dichtern ist Walther derjenige, derdie vollständigste und richtigste Vorstellung von dem Geiste seines Zeit-alters giebt, so wie er der vollgültigste Stellvertreter aller eigentlichenMinnesinger oder Altdeutschen lyrischen Dichter ist.
XVII.
GIESSMANN (siehe GRÄFLE).
XVIII.
BONAVENTURA GENELLI.
Er ist nahe an 40 Jahre alt, und ein Sohn des Landschaftmalers diesesNamens, der in Berlin wohnte und daselbst um das Jahr 1820 gestorbenist. Seine erste Künstlererziehung empfing er in Berlin. Im Jahre 1822begab er sich nach Rom, wo sein Talent sich so glücklich entwickelte,wie die weiterhin von ihm angeführten Werke bewähren. Er kehrte imJahre 1825 nach Deutschland zurück, und liefs sich in Leipzig nieder, woer von dem Buchhändler Härtel eine wichtige Bestellung erhielt, derenAusführung aber unterbrochen wurde, und wie es scheint, nicht wiederaufgenommen wird: er sollte in einem neu gebauten Hause des genanntenKaufmanns verschiedene mythologische Gegenstände ausführen. Mehreredieser Darstellungen finden sich unter den Zeichnungen, von welchen wei-terhin die Rede sein wird. Erst seit dem Monat Juni des Jahres 1836 hatGenelli München zu seinem Wohnort erwählt. Neuerdings hat er Bestel-lungen von dem »bibliographischen Institut« erhalten, welches sich in