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2 (1840) München, Stuttgart, Nürnberg, Augsburg, Karlsruhe, Prag und Wien : mit einem Anhange: Ausflug nach Italien
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GESCHICHTSMALER.

III.

BROWN.

Das Werk, womit Brown bei meinem letzten Aufenthalt in München be-schäftigt war, wird ohne Zweifel eins der bedeutendsten dieses Künstlers.Er arbeitete damals noch an dem Carton, aber der Gedanke des Künstlersfand sich darin schon vollständig ausgedrückt, und zwar auf glücklicheWeise. Auf einem Schlachtfelde sieht man die beiden Talbots: der Sohnverscheidet in den Armen des Vaters; das ist der Gegenstand der Darstel-lung. Diese Gruppe ist gut gedacht, und man darf hoffen, dafs die Aas-führung ebenso gut sein wird.

Brown hat einen gebildeten Geist; er schreibt über die Kunst. VertrauteFreundschaft verbindet ihn mit Kaulbach, und der Gedankenaustausch, da-zwischen diesen beiden Künstlern Statt findet, ist beiden förderlich. Ichbin mehrmals Zeuge ihrer Gespräche gewesen, habe Theil daran genommen,und meine Unterhaltungen mit dem Herrn Brown werden mir immer imangenehmen Andenken bleiben.

Ich habe bei ihm zwei junge Leute, seine Schüler, gesehen, deren Eiferund Thätigkeit unter seiner Leitung fortschreiten. Einer von ihnen vorzüglichhat Zeichnungen in der Art des Verbrechers von Kaulbach, oder in HogarthsArt gemacht, die mir ein sehr bedeutendes Talent anzukündigen schienen.

IV.

BRÜCKMANN AUS HEILBRONN.

Er scheint kaum 30 Jahre alt. Ich habe von ihm in Stuttgard ein Ge-mälde gesehen, welches den Tod Kaiser Friedrichs Barbarossa darstellt,