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2 (1840) München, Stuttgart, Nürnberg, Augsburg, Karlsruhe, Prag und Wien : mit einem Anhange: Ausflug nach Italien
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PETER VON CORNELIUS.

»Übergewicht über alle Künstler seiner Zeit gewinnt er durch die sym-bolische Weise, wie er seine Gedanken concentrirt durch sein poetischesGenie, durch seine gewichtigen Motive.«

» Cornelius fafst stets den Grundgedanken in seiner einfachsten Wesent-lichkeit auf, und bildet ihn in den wichtigen Motiven aus, die er gedrängtneben einander stellt und zu einem Ganzen zu verbinden sucht. Dadurcherreicht er eine grofse Bedeutsamkeit und Tiefe der Darstellung, und dasÄufserliche seiner Composition hat aus demselben Grunde stets einen durch-geführten Ernst, und läfst nichts Unwesentliches zu. Deshalb spart er auchden Raum, ja er verfällt zuweilen ins Allzugedrängte.«

» Dieses ganze Bestreben rührt von einer symbolischen Anschauungsweiseher, in welcher er den Grundcharakter jedes Gegenstandes aufzufafsen sichbemüht, die ihn aber auch nicht selten verleitet, heterogene Motive zu-sammenzubringen, uud wo er dramatisch malen soll, Symbolisches miteinzumischen.«

Habe ich genug gesagt? . . . Habe ich zu viel gesagt? . . . Habe ichrichtig gesagt? . . . Ich nehme die Nachsicht des Cornelius und meinerLeser in Anspruch.

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