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2 (1840) München, Stuttgart, Nürnberg, Augsburg, Karlsruhe, Prag und Wien : mit einem Anhange: Ausflug nach Italien
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MÜNCHEN.

der Dichter, deren Andenken der König durch bildliche Vergegenwärtigunghat feiern wollen.

Wir haben in der Einleitung bei dem Nibelungenliede und den GedichtenEschenbachs und Walthers verweilt, als bei den ältesten, dem Auslandeam wenigsten bekannten, und den bedeutendsten. Man könnte diese Alt-deutschen, zum Theil aus der Urzeit stammenden Gedichte einer noch sichselbst überlafsenen Natur vergleichen, den unberührten Urwäldern, oderden riesenmäfsig aufgethürmten Felsen, zwischen denen die Glätscher sichherabwinden und zahllosen Quellen eines lebendigen und reinen Walsersihren Ursprung geben. Schneller werden wir an den Dichtern vorüberge-hen, die unserer Zeit näher stehen, wie Klopstock, Bürger und andere.Diese sind auch schon in Frankreich und England bekannt durch dasBuch der Frau von Stael über Deutschland und durch andere litterarischeWerke.

Eine ausführliche Beschreibung aller Gemälde dieses Schlofsflügels findetman in dem Büchlein von dem Maler Ernst Förster: «Leitfaden zur Be-trachtung der Wand- und Deckenbilder des neuen Königsbaues in Mün-chen.« Die Deckengemälde sind in Fresco, die Wandgemälde in Wachs-farben.

Jedes Zimmer ist einem Dichter gewidmet, und sie folgen also auf ein-ander *:

ERSTES STOCKV/ERSL

WOHNUNG DER KÖNIGIN.

1. Erstes Vorzimmer der Königin.

Die Gegenstände der Gemälde dieses Zimmers sind aus den Liedern Wal-thers von der Vogelweide genommen, der zu Anfange des dreizehnten

Die Beilage E am Ende dieses Bandes enthält eine Übersicht der Kosten dieses Ge-bäudes.