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1 (1836) Düsseldorf und das Rheinland : mit einem Anhange: Ausflug nach Paris
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DÜSSELDORF, LANDSCHAFTER.

Von den beiden Reihen, welche ich hier vorgeführt habe, hat übrigensnur die erste ein recht bestimmtes Gepräge: die andere enthält eben soviele Starke Abstufungen und Unterabtheilungen, als ich Künstler genannthabe. Die folgenden Namen bieten noch viel gröfsere Verschiedenheitendar und lafsen sich nicht wohl in Abtheilungen bringen.

Elsafser aus Berlin hat von seiner Italienischen Reise vier grofse Ge-mälde zur Ausstellung geliefert, worin er die Landschaft behandelt, wiedie Geschichtsmaler aus der Zeit der Carracci's gethan, oder wie Dome-nichino, Claude Lorrain, Poussin, zunächst wie Swaneveld: hinter einan-der vortretende Gründe, dichte Baummassen, mit Verstand und Geschickangeordnet; die Ferne lasurblau oder goldig; der Vorgrund tief grün. BeimAnblick dieser so kunstgerecht verfafsten Darstellungen ist es, als wennman Stellen eines klassischen Dichters vernähme; Gedichte, von welchenman manchmal ganze Redensarten, und den Reim fast immer erräth: aberes ist niclitsdestominder edel, ist harmonisch, es ist sogar wahr; denn eserinnert an manche ältere Gemälde, die allgemein geschätzt werden.

In seinen Pontinischen Sümpfen am Meere bei Fondi und Itri ist Elsafservielleicht der Natur am wenigsten treu, aber zugleich am eigenthümlich-sten. In diesem Gemälde ist die Wirkung des Lichtes auf dem Meereebenso kühn als glücklich. Es gehört zu den schönen Landschaften derAusstellung.

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