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DÜSSELDORF, LANDSCHAFTER.
chen. Sein Sonnenuntergang ist bewundernswürdig, obgleich die sonst fastauf dem ganzen Gemälde so wahre Lichtwirkung nicht im Wafser genü-gend ist. Es sind fünf oder sechs Gemälde von ihm auf dieser Ausstel-lung: die meisten gehören aber nicht in diese Reihe; weiter unten wirdvon ihnen die Rede sein. Ich habe auch hier seinen Namen deshalb an dieSpitze gestellt, weil er in Düsseldorf die Schule der Landschafter leitet.
Funk zu Düsseldorf. Ein grofses Gemälde von ihm stellt eine öde Ge-gend dar, Felsen begränzen den Gesichtskreis; ein einziges kleines Ge-bäude zeigt sich in der Mitte; in weiter Entfernung ein mit mehreren Pfer-den bespannter Wagen in einem Hohlwege nur halb sichtbar; ein breitesLicht bedeckt einen grofsen Theil des Bildes. Diese Landschaft ist be-wundernswürdig, und bezeichnet die Art ganz so, wie die von Lessingselber.
Eben dieses der Düsseldorfer Schule eigenthümliche Gepräge erkennt manin einem Bilde von Lasinski, dem Landschafter, von welchem ich hiereinen Holzschnitt nach seiner Zeichnung mittheile.
Der Berliner Kunstverein hat ein Gemälde nach dieser Zeichnung be-stellt.