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DÜSSELDORF, GENREMALER.
schritte vieler Genremaler zu Düsseldorf und im übrigen Deutschland,' wiePeter Hefs, Schröter, Weller, Petzel und andere, von solcher Art, dafssie auch für diesen so anziehenden Theil der Kunst die schönsten Hoff-nungen gewähren.
ADOLF SCHRÖDTER AUS SCHWEDT, GEBOREN IM JAHR 1805.
SchrÖdter hat Geist, Feinheit, eine lebhafte Auffafsung, und eine Leich-tigkeit, welche keineswegs die Besonnenheit und Tiefe ausschliefst. Erist voll Humor und Heiterkeit. Sein Don Quixote ermangelt keiner derEigenschaften, welche das Verdienst der vorzüglichsten Genrebilder irgendeiner Zeit und irgend eines Landes ausmachen. »Der scharfsinnige Edle«sitzt tief in das Lesen des Amadis von Gallien versunken; die gröste Ver-wirrung herrscht um ihn her. Er ist lang, hager und bleich, abgerifsenund nicht gar reinlich; man erkennt den Narren, er ist lächerlich, aberzugleich rührend: kurz, es ist das wahrhafte Bild des romantischen Heldenin seiner ebenso unendlich ergötzlichen, als tief tragischen Gestalt und Be-deutung. Dies war unter allen Genrebildern der Berliner Ausstellung desJahres 1834 dasjenige, welches die gröste und allgemeinste Aufmerksam-keit erregte. Es gehört dem Buchhändler Reimer in Berlin.
Schroetters Gemälde, die Weinprobe, welche ein Küfer im Keller, das Glasvoll 1830ger Rheinwein in der Hand, mit saurem Gesichte mehr als spre-chend darstellt, gilt für eins seiner besten Werke, und ist in der That vongrofser Wahrheit; wie schon ein Steindruck jedem zeigt, der das Gemäldeselber, jetzt in der Sammlung des Konsuls Wagner zu Berlin, nicht ge-sehen hat.
Auf der Berliner Ausstellung im Jahr 1834 habe ich von ihm noch einGemälde gesehen, welches jetzt ebenfalls dem Konsul Wagner gehört, und