HNE Bedenken, kann man von al-len unseren Genremalern sagen, dafs ihre Ge-mälde ans einer Stimmung hervorgehen, wel-che sehr besonnen zu Werke geht, nichts aufgut Glück hinstellt, und alles heraussagt: dieFranzosen wagen mehr, sie ziehen die Modezu Rathe, sie berichten schnell und mit Leich-tigkeit, lafsen errathen, und thun es mit Ab-sicht; sie erschöpfen nicht den Gegenstand,aus Furcht, das Gefällige und Reizende daranzu zerstören. Für die Genremaler in Frank-reich giebt es einen Lobspruch, welcher dieBedingung ihres Erfolges enthält; man mufsvon ihm sagen können: »das ist reizend! dassprudelt von Geist! das ist höchst artig! « oderauch: »das ist furchtbar! das ist zerreifsend! «
Wer kennt nicht die in der vertraulichenSprache der Werkstätten so gangbaren Aus-drücke fion, chic, deren die Franzosen sich so