217
DÜSSELDORF, ÜBERGANG ZUM GENRE.
VI.
THEOBALD VON OER AUS MÜNSTER.
Dieser taubstumm geborne junge Mann ist sehr merkwürdig durch dieSorgfalt und die Ausdauer, welche er in seinen Werken bewährt; jederErfolg, welcher seine Anstrengungen krönt, ist eine Wohlthat und Gunstdes Himmels, welche Alle für eine Gerechtigkeit erkennen, denen sein Fleifsund sein Misgeschick bekannt ist. Er hat ein angenehmes Talent, undschon mehrere Gemälde von ihm haben allgemeinen Beifall gefunden. SeinBild auf der Berliner Kunstausstellung im Jahr 1834 stellt Hans Sachs dar,und ist von genügender Wirkung. Die Hauptgestalt ist ein wenig unterLebensgröfse.