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DÜSSELDORF, GESCHICHTSMALER.
Der Räuber mit seinem Knaben; dieses anziehende Gemälde besitzt derMaler Sohn. Es ist auch in Steindruck erschienen. Lessing hat es fürden Banquier Fränkel in Berlin wiederholt.
Gegenwärtig ist er beschäftigt, für den Kronprinzen von Preufsen, denfanatischen Hufsiten zu malen, der. im Walde predigt, während in derFerne Brand und Verwüstung und auch der Zustand der Zuhörer selberschon die Folgen andeuten: nach der in der Berliner Kunstausstellung 1832erschienenen Zeichnung. Es ist eine Darstellung von grofser Bewegung.Die Leidenschaften sind darin deutlicher ausgesprochen, als im Hufs: aberich weifs nicht, ob der Eindruck, welchen es hervorbringt, tiefer ist. DerPreis dieses Gemäldes ist auf 1400 Thaler bestimmt.
In der Rechenschaft über die Geldverwaltung der Gesellschaft der Düs-seldorfer Kunstfreunde, finde ich noch folgende Bilder Lessings unter den-jenigen aufgeführt, welche für Rechnung dieser Gesellschaft gekauft sind.
Im Jahr 1829: Kaiser Friedrich in der Schlacht von Iconium, im Besitzeder Brüder Frings, Kaufleute in Uerdingen, gekauft für 230 Thaler; derbeschneite Klosterhof, den der unlängst verstorbene Erzbischof von Köln,Graf Spiegel, besafs. Dies Gemälde ist eins von denjenigen, welche auchin der Berliner Kunstausstellung 1830 die gröste Wirkung hervorgebrachthaben.