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von dem frcyen Fürstenthume Monaco.
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franckreich beydamahligen conjnncturen ein-gebogenen guter / das Marckgraftbum Can,.panm/und die Grafschafft Cauusia im Kö-nigreich Neapolis aus Kayserlicher gnadedargegcn deHalten möchte; denn aus zweyenÜbeln war das geringste zu erwehlen. Er zeu-xelezween söhne/ Herrn Carln/ und HerrnHcrcu!e,n/ welche beyde das Fürstliche^xiomzgesühret. Jener starb A. is8? ausser der ehe;daher kam die regierung an seinen Herrn bru-der/ welcher die Lande A. W96 gegen der CronFrankreich beschuldigungen beschützet / dochmuste er von der Hand seiner rebellischen unter-lhanen Lt. 1604 durch Meuchelmord sterben.Ihm hat gesolget sein Herr söhn / Fürst läono^tiisu, damahlsvon sieben jähren/ daheroer unter der vormundschafft seines Oheims/kn-clerici l.3näi, lebete/ welcher der Cron Spanienseines pupillen Lander in schütz versprach. Weilaber wegen mlölentz der Spanischen garnisonzu Monaco dem Printzen dieKöniglicheSpa-nische protection etwas zu unerträglich gefal-len / hat er sich Lt. i6gl derselben durch list ent-brochen / und zu Ronig Ludwigen Xill stinezusiucht genommen/ auch allda vielgnade er-halten. Der zwischen höchst-gedachtemKö-nig und Fürsten ltonorato ii jn itzt-ermeldetemjähr aufgerichtete protsAions-tractat bestündevornehmlich darinnen/daß 1) der Fürsteinder stadt Monaco soo mann/gebohrne Fran-tz .ssen/zur garnison halten solte/ worzu der Kö-nig die Hauptleute und andere Ossärer benen-nen' auchden benöthigtensold reichen würde;2) solte der Fürst/ wie auch seine nachkommenjederzeit des Königs Capitaine und Gouver-neurs zu Monaco seyn/ und über die garnison zubefehlen haben; z) solte ein Lieutenant bestelletwerden/welcher das commando in abwestnheitdes Fürsten haben/und von dem Könige bestel-let werden solte; 4) solte dem Fürsten die lbu-veraimte ungekranckec verbleiben / und ihn derKönig nebst seinen nachkommen in seinen Kö-niglichen schütz nehmen; s) falls von Spaniernder Hertzog aller seiner in dem KönigreichNeapolis/ Hertzogthum Meyland und andernSpanischen landcrn besitzender lehn - guter/welche jährlich 2,000 feudi oder ducatons ein-tragen/ beraubet werden würde/ so wolte ihmder König ebensoviel einkünffte von lehn - gu-tem in Franckreich geben/ und einen theil der-selben zum Hertzogthum und pairie von Franck-reich/ den andern aber zum Marckgrasthumund Grasschafft vor seinen söhn machen / dadenn ein grosser theil solcher lehn-güter in Pro-vence/ die andern aber sonsten in Franckreichseyn solten/ und wolte der König ihm/ biß mandergleichen guter ausfundig gemacht/ermeldte2sOOO feudi jahrlich reichen lassen / von dem ta-ge an zu rechnen/da dieFrantzoische garnison inMonaco einziehen würde/ u.d.M. Dieweilnun hierdurch der König von Spanien aus derMassen Wnriret wurde/ und besten landereyenim Neapolitanischen einzog / war Franckreichzur wiebervergeltung p^sr, und gab ihm dasHertzogthum Vcäenti'u0i8 und die Baronie Kuisim Detphinat; das Marckgrasthum äs kauxnud die herrschafft St. Llemy in Provence;die Barome Calvinet in Auvergne; und indem Ionischen Gouvernement die Grafschafft
(^räczle?, machte ihn auch zumvucund ?2ir äskranse. Vcit seiner Gemahlin/frau Hippoly-ten/ gebohrner aus dem berühmten geschlechteder änvultiorum, hat er erzeuget priny Her-culem/welcher aber A.i6s 1 sich selbst unvorsich-tiger weise erschoß/dahero dessen von Fr. Aure-lia Spinola/ einer tochter Luca/ Herrn zu Klo!-fctn, Li. 1642 gebohrner Herr söhn / Fürst Lud-wig/dem Herrn Großvater Ä.1662 l«cceäirte.
Derselbe wurdeA i689Nitter derKöniglich enOrden/ u. ^.1699 verreiftte er als Frantzöischer Fürst Lu»-Ambassadeur an den Röm.hof/woselbst er tsm wm str^pore ssäi5 VZL2NÜ8 mit dem Cardinals - wollegio dem Cardt-Ln groste irrnngen gerieth. Es hat nemlich der "als.- CvltzFürst Vmni nicht leiden wellen/ daß diervnäs^'vor seinem palast chorbey gehen solte; daher»es zwischen der Pabstlichen toläa^ue und sei-nen äomstUguen zur thatligkeit gediehe/und vondiesen letztern einige in verhasst genommenwurden. Hiervon gab der Fürst Vami demFürsten von Monaco assofort nachricht/welchersich dieser proceäuren wegen dahin verfügte/weil nicht allein obgedaclxes Fürsten palastunter Frantzöischer Proteen,und das König!,wapen über dessen portal stunde/ sondern auchder Fürst stlbsten den Orden des heil. Geistestrug. Jedoch aller lemonürattonen ungeach-tet/ kam es beyderfeits von Worten zu schlagen/und von diesen zum feuergeben/ wodurch ver-schiedene Personen beyderfeits getödtet und ver-wundet/ anbey auch dem Ambassadeur selbstein pferd vor der carosse niedergeschossen wur-de. Ob sich imn schon das Cardinals - Dolle,gium bey dem Fürsten von Monaco entschuldi-gen/und zu solchem ende einen Capitain/ nah-mens Q-rutri, nebst etlichen soldaten in arrestnehmen ließ; so wolte er sich hierdurch dochnoch nicht begütigen lasten/ sondern begab sichaus Rom nach 5. (Enrico in das Tostanischegebiet/und berichtete den verlauss der fache anden Frantzöischen Hof/ welcher eine grostestzäbon forderte / biß die fache nach der Hand inder gute abgethan worden. Dieser FürstSelttMst-starb llNter wahrender ^mballüäe zu Rom A.i/Ol / und hatte stlncn :nit Charlotta Cathari-nau 'p.'rhogs Antonii von Grammont tochter/die schon A.1678 verblichen/ erzeugeten Herrnsöhn zun! nachsolger/nemlich :
Den Durchlauchtigsten Fürsten und Ihre Fürstl.^»erru/Herrn Anthon / prince touverain äeAe Mtttz
klonaco, tvlsnton, Koc^uebrun äc lez äepenäen. vönMottqco.ce5j Oue äe Valentinoiz, ?czir äs ?r2ncs, Xl-ir-czuis äe k-zux, <^omce äe Laräales^ Laron äe LuisLc äe (^lvmet, 8eiAneur äe 8. Kem^. SetNL
Durch!, sind gebohren den 27 Jan. 1661 undwurden A. 1684 Oberster des regiments von8oi5ldn8; A. 1/^88 aber vermählten sie sich mitMarin von Lotharingen / Grass Ludwigsvon /zrmzAnzc tochrer. Jedoch haben beydehohe Personen gantzer fünff jähre von einan-der abgesondert gelebet/ biß sie sich A.1697wiederum vereiniget. Dieses Fürstens nochlebende geschwister seynd:
ll^aria Charlotte I^aäemvNelleäe Ivlona-Dero Hoch?ccz, geb. A. 1662/lebt in dem nonnen-kloster äe NF^la Vllltation zu Monaco/ und ü^. Gt'imaldi/ ge-höhten A. 1669/derRitter von Monaco ge-nannt/ welcher A.1697 den münchs-stand zuseiner Lebens - an erwehlete.
Seines