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von denen Hertzogthümern Mantua und Montferrat.
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rathet ansanglich portism aus dein Hause der Fcrrara : Gegen Mittag von dem Hertzog-Grafen Lmäi äi kvZno, hernach A. 1679 Prin- thume Mode»m und Mirandola : Gegenzeßin Mariam Victoriam / Ferdinandi lil abend von dem Brescianischen und Cremo-Hertz. zu Guastalla jüngere tochter/ wie zuvor nestschen begräntzet. Der länge nach erstre-schon gedacht / mit welcher er gezeugt (1) N7a- cket sich solches Hertzogthum von Ostiano untert-tam Isabellamgeb.i68o. (2) L.ouysengeb. dem fiuß Oglio biß nach Sermido an den fiußl686/z) Anton Ferdinand geb. 9 Dec. 1687. Po in die 55 und der breite nach von Castigli-(4) Iostphum Mariam geb. 20 Apr. 1690. onedetla Stivere in die 40 meilemSein Herrbruder ist Johann Gonzaga/ Die stadt Mantua von den Jtüliänern Die stadtGraf von St.paul /dessen Gemahlin aber sr. la Gloriosa genannt/ weil der unvergleichliche M<mua.ttippol^ta LavsnlZlla,seines Hn. Vaters bruders Poet Virgllius allda gebohren/ liegt in einemiLselal-izsohn Vespatianus, ViLL-l^e in Valentia/ see/ welchen der fiuß Mincio machet/ auff2Qhar eine tochter hinterlassen n. ibomX äe la Aal. meilen groß/ daher man anders nicht alseerä^Xlarcbese äi i.2gunc, Gemahlin. Hier- über vier brücken von dem trockenen lande da-bey ist zn mercken / daß dieser linie im König- hin kommen kam Diese btuation nun zu-reich Neapolis das Heryogthum Zlrriano/ sammt der citadella und andern festuttgs-wer-die Fürstenthünwr Molfetta / Giovenaz- cken dienet zwar überaus einen feind abzuhal-zo und Campobaffo/ das Marckgraffthum ten/ verursachet aber sonderlich zur sommers-Specchia/ benebst den Gtafsschafsten Mes- zeit eine ungesunde lufft/ und nöthiget die ein--saita und S. Paolo grösten theils zustan- wohner / um den kranckheiten zu entgehen/dig sind/ auch der titUlatur einverleibet wer-- daß sie sich öffters auffs freye land begeben,dem Die anzahl derselben soll sich auff sOvoo er-Bon der Äozzotischen linie ist vorhanden strecken/ und wird von ihnen ein starck gewer-H. 'Johann Frany Gonzaga/ Fürst zu be mit seidenen elWKen getrieben. An demÄozzolo/ Graffzu Rivaruolo/ St. Mar- Wasser/ so mitten durch die stadt gehet/ findentino/Gazzolo und'Isolazc .derandemKay- sich zseiden-mühlen von sothaner kunst gebau-ftrl. Hof die belehnung des Fürstenthums Sa- et/ daß ein eintziger mensch das gantze werckbionetta lange zeit vergeblich gesuchet. regieren kam Auff denselben wird die seideVon der Castiglianischen und Solferi- auffeinmahl gesponnen/ gedrehet und auffge-Nischen linie ist zu nennen H.Ferdinand wunden/und darffnur iemand die zurifienenGonzaga/ Fürst zu Lastiglione/ ulid Sol- faden zusammen knüpffen/ und die gesponneneferino/Marckgraffzu Castel-Godofredo/ und auffgewickelte seide hinweg nehmen.
Grafs zu Redondesco :c. geb. 1649/ der seit Der andern mühlen/so bey und in der stadt an-
A.1692 mit seinen unterthanen in grossem zwie- zutreffen/sind zwölffe/ welche man die zwölff
spalt lebet/ er hat A.r68c> zur gemahlin bekom- Apostel nennet» Die fürnehmsten örter nach
tuen Fr. ^auram / Alexandri il Hertz, zu Mi- Mantua sind 8. kensäetto > öorKoforte^ Lsnec--
randula tochter/ von welcher ihm A. 16gr ein w, (ZoNo, (Zovemolo, (Zc»n23g3,
priny gebohren worden. Seine geschwi- 2olo, I^M22r3, ^larckeriZ, ONiüncii OttiAli-1, ()ui'
ster heissen t l. H.Franeiscus geb.i6s2.2.Aloy- liello, kaggiovolo, ^.oncosörrato, severe, Via-
sius/ ein Jesuit. Z. Christiern. 4. Aloysia/ äano. V«!t^ u. s f.
GrafensHippolytiMalespinäGemahlin.Sei- Das Heryogthum Montferrat liegt Das Her.
nes großvaters bruders enckelin ist Fr. Vi- nach Mitternacht und abend zu gleichsam in .
biana/ welche an Herrn Carl Philiberten von Piemont eingeschloffen/ gegen »sorgen stösset' '' '
Este i Marggraffen von Borgomanero und es an das Hertzogthum Meyland/ und gegen
Porlezza/ vermählet ist. mittag an das Genuesische gebiete. Man
Der Noveüarische ast/ dessen Urheber/ rechnet es auff24 meilen in die lange/ und wo
xeltl-inuzQonxZxa, obgedachten Aloysit jüngster es am b rotesten 12 Meilen. Das land ist so
söhn gewesen/ theilet sich in dessen zwey söhnen/ angebauet/ daß bey die sechzig städte Nebst et-
Guidone undWilheüno/ in zwep neben -li- lich hundert schlossern und dörffern sich dar-?
nien /von deren erstem die Graffen von No- innen befinden sollen. Zu des Hertzogs von
vcllara abstammen/ von welchen ietzo am le- Mantua seinem amheil gehöretCastl mit dem
ben H. camüluz 11 geb. 1649/dessen gemahlin zunahmen 6l8ant Lv^ci, an dem Po gelegen/
Fr. Mathildis ä'LNe, Sigismund!vMürgs weiche vormahls von Kayser Friedrich 1 A.
graffens von St. Martin tochter/A.i695-Sei- w86sür eine unmittelbare fttye Reichs-stadt
ne Fr. schwester ist Fr. Catharina/ Caroti erkläret worden z als sie aber ttachgehends re-^
GiustinianiFürstens zuBaffano hinterlassene bellim/schlug KayftrCarl!V silbigeIohann/
wittbe. Der andern linie potteruat führet Marggrafen von Montferrat zu/der auch
nur den titulMarcheseGonzaga/ deren nahmen als Marggraffvon Casal die inveMtur erlang-
ims unbekandt. Moreri nennet auch die te. Nachgantzlichemabgang der ^alXoloZen
Marchesen di Palazolli / die von Gazolo und hielten die von Casil bey Larolo v,?erainanclc»
Dozoto/ die Baronen von St. Stefano / die l und Klaxirmbano ii zwür starck um ihre von-
Herren von Vescovaclo, welche alle von dem ge fteyheit an / welches aber nichts verjünge/
Gonzagischen Hause ihre ankunfft rechnen sol^ sondern sie wurde dem Hertzogthum Montfer-
len. rat zugeeignet. Es ist allda ein schloß und
kage und Das Hergogthutn Mantua liegt in der mächtige eitadelie von sechs real-bastionen/wel--
srantzen des Lombaroey zum theil drsseit/ zum theiljenseit che A.l68i im September obgedachter Massen
tdumsMatt- despo/und wird gegenNorden von dem gebie- durä) gewissen contract an die Lron Franck-
iua. te der Nepublique Venedig /mit dem Verone- reich /zum wenigsten was das stete besatzungs-»
sifchcn gegen Osten von dem Fürstenthum recht betrifft/abgetreten/Nachgehends aber ge^
schleift
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