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Friedrich Leutholfs von Franckenberg Europäischer Herold, Oder Zuverläßige Beschreibung Derer Europäisch-Christlichen Käyserthums, Königreiche, freyer Staaten und Fürstenthümer; Nach ihren Natürlich- und Politischem Zustande, Kriegs- und Friedens- Religions- und weltlichen Verfaßungen : Biß auf dieses 1705 Heil-Jahr
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von dem Königreiche Engelland.

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Franckreich wurde durch des Pabsts mecNsnon Engelland. Es war zwar dieser zeit mit dem

zu kretißny bey Cksrrrczam I/Majl A.lZ6c> mit FrantzöischenMatgarzuräecaäenceundsöweit

solchen coQckcionen geendiget / daß -kgui- kommen/daß nach der I0urnee cle8^rsvß§,oder

tanien und toicou , x^mroßne, k^ocUeUc, kn- dem so genannten Herings-treffen, das güntze

Avumois, ?eri^orit, !,jmofln, (^aerc?, ^KLN0,s Wesen nur aufder stadt Orleans bestünde. Al-

und öigorre mit aller lollversiuNat/ wie auch <Vs- lein die pucetle ä' 0r!esns erledigte diese veste

his,und einige Grafschafften/ nebenst drey mil- durch nürackel/und veränderte die gantze Lcene.

lionen krönen zur rsn?,on vor denKönig/und zur Jedoch der junge König Henrich schlug dem

Versicherung von dem Königlichen Hause und Herrn vater weder in der tapfferkeit noch andern

furnehmsten Herren 34 geisseln stellen solte. Her- tugenden nach / und verlohr mit seiner schlechten

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hat er auch sonst in einer schlacht zooso Schot- ihrer repmstiov nicht wohl vertragen konten /ten erschlagen/und in einer andern 6OOOO mann über diß auch die Heyrath des Königs mit derüberwunden/ nicht minder König Daviden n PrinceßinMargarethen/Hertzogs ttenari vonaus Schottland zum kriegs - gefangenen ge- ^njou^ Königs beeder Sicilien/ sthr übel mens-macht / und mit sich in Engelland geführen ßiret/und der vuc äe QIoccNer unschuldig hinge-Hiernechst schaffte er auch die Normannische richtet worden/ setzte die Nation von ihm abe/spräche in den Engellandischen gerichtcn ab/und erkannten ihn der Cron unwürdig/ und machtenführte die Engelländische dargegcn ein. Durch den Hertzog von ^'ork i^jcbÄrclen zum?rote<Aornsothane gelegenheit und glück gegen die Schot- des Königs person und Reichs. Nach dejstnten / käme es mit dem höchst schimpfflichen tra- kode wurde die Königliche partey vollends garetat in einen andern zustand: denn es hatte Kö- geschlagen / dem Kcktige die regierung aber-nig Eduard unter der vormundschafft seiner kannt/ und demHertzoge von Porck iLduar-frau Mutter und dero 5»voriren ^ttH»r^40frimers den t v,Heryog^tchnrds sahne/ zugesprocheltin der zarten jugend den i Mertz A.izi8 schrifft- und am 29 Inn. A. 1461 wircküch ausge-lich allen cu^prüchen aufdasKönigreichSchott- setzet.

land ienunciirct/und sich verbunden/daß es hin- Der abgesetzte König war nun noch am le-füro zu ewigen zelten von dem Königreich En- ben/ und richtete viel unruhe und blutvergieffngelland abgesondert/und von aller botmaßigkeit an. Denn er brachte in den Norder-quartie-frey bleiben solte. Printz Eduard von Wallis/ ren eine grosse armee zusammen/ mit welcher KVund souverainer Hertzog in ^guitan^nstarb vor Eduard die blutigste sHlacht/soDigellnnd IAiacht^dem Herrn vater An^a/darüber der Herr vater je gejchen/ hielte/und darinnen 35781/ oder wie mE»MUat>6sich so betrübte / daß er vor unmuch in jähr und andere wollen/;6796 Personen aufder wahlstadt k/jAet^tag hernach auch die weit verließe. Die Eng- bey Tauchisberg / unweit (Zlocetter, blieben,tischen geschichte beklagen seinen tod also: /Vn- Der entsetzte König entkam gen ksrwik, re-ßtiXfelicitstsm i^5ot?Älv0Ü0ruii!eA Ä-HrotZMeiaN' cMjjßirte sich mit hülste der Frantzosen undKuilpe Zc morienteex^irsl^. Schotten / wurde aber N. 146z bey Lxbsm an-

A R ck> d glücklich diest beeden Helden die derweil in die flucht getrieben / und kam endlich

" regiem Eduarde in Angeüand und Franckreich ge- ins gefängttiß in den Tower; König Eduardübel. wesen / so unglückselig und veracht war herge- verfuhr mit seiner Heyrath etwas leichtsinnig /gen ihr relpeäkive söhn und enckel/nnd Reichs- und erregte seinen Ambassadeur und freywcrbcrNachfolger/ T^önig Richard tt. Jnmassen den Grafen von Marwick wider sich / weil erdieser durch seine fahrläßigkeitbey nahe alles/ die verwittibte k-zroliM Elisabeth Qrey vonwas der Herr vater und groß -herr-vater in mitlerweile geheyrmhet/ da gedachter

Franckreich ritterlich erfochten / verlohren hat. Ambassadeur in seinem nahmen um der Köni-Darüber uialt ihn der absttzung werth geach- gm in Franckreich sehwester / nah-nens Nona,tet/ welcher er zwar durch freywillige überge- Hertzog Ludwigs in Savoyen toch/er anhielt/bung der Cron zuvor käme/ jedoch bald hernach und hatte der Konig das unglück / daß er ausin arrest geleget/und A. 1399 in der eustodie jäm- furcht ins Niederland zu Hertzog C'arln vo/tmerlich massacriretwurde. Vurguud fliehen muste. Mitlerweil kamK. ,

Hertzoqe Nach ihm sind die Heryoge von ^.anca- Henrich nach neunjährigem gefängniß wiederLkomm... lker zur Cron kommen / und hat zu erst unter auf den thron / brachte auch seineu Gegen-Kö-zur CkOlt. diesen den zepter geführet ^ötttg Henrich I V, nig dahin/ daß er der Cron cydlich re!?uncnren/welchem A. 14^2 Hertzog Ludwig von Orleans und mit seinen erb-gmern vergnügt zu leben ver-ein carte! zuschickte / daß jeder mit lOO Rittern sprechen muste. König Eduard aber hielte densich schlagen möchte. Die Ursache war/weil er eydmcht / sondern paßirte nach Londen aufbe-König Richarden ermordet/ und dessen König- schehene conj ^ckwn nut Hcryog Georgenliche wittbe beraubet hätte/die eine enckelin des von cl^rence seinem bruder/ ( weichen er her-Hertzogs und tochter von Franckreich war. nach in einer pipe voll matvasier/ darinnen erJhtn hat K. Heinrich v ein überwinder und feine Vergnügung gesüchet / und sich also diesen-eroberer des Königreichs Franckreich gefolget, ftssn tod erwehlet/ A. 1477 ersauffcn ließ/) undAls er A. 1422 in der blute seines glückes und al- setzte sich wieder aufden lbron ' K'. Henrichen

r in den Tower. Dessen Printzencle i.^ncsUr!a Mtßlunge es auch mit

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ttw starb / war sein Printz und Cron-folger aber medcr m den <orvcr.^cii!rich vi nur8 monal all / und verwaltete Eduarden <i

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