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vom heil. Röm. Reich.
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welche die Kayser mit sich zufuhren / und ihreCurias und Majestät damit zu bezieren pfleg-ten/ überreichen zu lassen / damit er sich nichtvom Reiche trennete/ und ein Königreich vorsich auffrichtete/ wann er übergangen würde.Gloßetha- Dieser Mete das wüten der barbarischenttn dkkSächi ^)ungarn/bezwang die Sorben und Wenden/l>s»el>6ap- städte/ lehrte die Teutschen die Waf-
fen recht gebrauchen/ ihre grantzen beschützen/Handel und wandel treiben/ und das land bes-ser culriviren. Und sein Herr söhn RapserOtto i brachte die unruhigen Fürsten zu paa-ren/und erwarb das Rapserthum und dassonderbare Königreich in Italien jure ar^mvrum gleichsam von neuem/ und befestigtedie combingtion dieser dignitaten undRei-M ^tto He mit dem Königreiche in Teutschland/ZW zur daher tst wohl zu vermuthen (angesehen«dMen autorität grösser gewesen/als der vorigenMdenköm Kayser/ bevorab weil er das schwerdt stets inm/wenn Hand behalten müssen/ und aus eigenenMMw Mitteln grosse armeen zu felde führen können;)tisch gewe- daß er das Arbitrium belli öc ^»ucis, so rvohldie geistliche Hoheit und souveramltatvollkommen erwerben und seinem Haustzueignen können/ wann er nicht mehr lie-be vor die frephejt des Vaterlandes ge-tragen. Die Sächsischen Kayser hatteneben deßhalber mit denen mächtigen Reichs-Fürsten/auch eigenen brüdern und agnatengnug zu fechten / um zu verwehren / daß diesenicht ihre lande zum eigenthum machten / undea souversm regieren möchten; die Unruhenaber in Italien / cheils auch die Handel mitFranckreich wegen der städte am MittlernRhein-strohme/ nicht weniger auch wegenLotharingen zerstreueten diese staats-maximedarinnen/ daß sie die provinyen/ ja ihreeigene erblande denen Fürsten erb-undejgenthümlich zugeschlagen/ und zu derLandes-Fürst!. Hoheit den grund damitgeleget/ auch zumal die geistlichen Fürstenzu erblichen landen und leuten vollendsgedeihen lassen.Hergegen wüsten sie ihren re-spect und Hoheit auch gewaltig zu behaupten.MMns Wie scharff Kayser Otto l die landftied-mstw hochxecher/nahmentlich Graf Eberharden zuWN. Hecken/ undlftinen anhang bestraft / bezeu-gen die ünnslez. Was mit bestell-und ab-setzung derer Päbste und Bischöffc / mit Hal-tung nöthiger eonciliorutn und 5ynycloruMdie Sächsischen Kayser vor unbeschranckte au-torität geübet/ ist nicht weniger aus denen ge-schichten erinnerlich.
K. Conrads ^aps?r Conrad der !I orclinirte ante Ibra-regiments- aum Kegslem zuNacken seine regunents-ver-Wssmg. fafsung bey einem General-Convent/setzteauf die friedensbrecher harte strafen / ordnetedie juttitz in Sachsen / forderte durchs Reichdie fiscal-intraden und tridut ein/und brachtedie Geistlichkeit zur äitciplm, besonders abertriebe er Ery - Bischofs"Hcriwerten inMeyland zu chor/ und erwiese seine macht auchin Italien; mit denen Ständen ordnett erdas lehn recht auf den Ronzevall; üb-te seine keiegs-ober-gewalt gegen KönigRudolphen zu Burgund straffte die vonPaphey/züchtigte die Welsen und BischoffBrunen zu Nugspurg; rec^mmenäirte seinenErste Haupt-Handlung.
«langenihr« lande«blich.
Wintzen Heinrichen von n jähren denenStänden zur cron-folge / und ließ ihn zuNacken durch Ertz - Bischofs rel^rmumvon Cölln krönen ; siromulgirte zu Regens-burg das Mandat vom forstbann A. ivzc»/behauptete die Kayserliche und Reichs-Hoheitgegen diePohlen; verliehe Hertzog (Zockelondas Hertzogthum an der Mosel/ m poten-tiusprmcipsretur, wie Sigebertus es beschrei-bet; bauete dievefte Würben gegen die ein-fülle der Slaven/ und exerclrte in Sachsendas Kayserl. relervsmm des vestungs-bau-es; verband auch diese nation/ durch sonder-bare pflichten/den degen in der saust zu behal-ten gegen diese ungläubigen; Herrschersdurchs ganye Reich gewaltig als em Ms-Dissen aroßenarch/ und verjagte den ungehorsamen Hcr--^ 'tzog Adalberten von Rarndten ins elend.
Wie er seinem söhne Rönig Heinrichen N.tozz das Königreich Burgund schenckenwolle/ zohe er gleichwohl die NeLchs-Stände zutathe/ und verließ so viel respect vor den Kay-serlichen thron/ daß sein Reichs - folger K.«. ,^Hemrich lll pabste/ Fürsten und Bischof-fe nach belieben ab,und emseyen konte.Heimtchui;Die Polacken musten ihme tribut bringen/erverliehe zu erst unter den Kaysern das müny-regalanBischoffLsreranclumzuPadua. Er-,,nannte seinen jungen Pvinycn aufderA^as^
versamlung zu Goßlar zum Succellom im erbUchhält.Reiche/ ehe er gemufft wurde / und ließ ihmhuldigen. Verliehe zwar etliche relervata andie Fürsten / ksnte aber doch nicht hindern/daßsie rucht über nachläßigkeit des Kaysers inseinem amte bey der undpolieey murre-Kaysermten. Der pabst zog ihme zu Hofe wie sein müneerin.groß-almosemrer/und erklarete er seine ge-mahlin Agnesen zur X)ormüudcrin und Re-gen rin im Reiche A. iOs6.
So bald als Rarser Heinrich !V die zeit Kays. Hein-wahrender seiner Unmündigkeit in der geistli-Nu"chen Fürsten Hände gerachene Reichsgüter schränck-evmclictren/ und die meisten staats - geschäffledurch seinen eigenen kopff gehen lasten / unddieFürsten und Stände an der theilhabungbey denen conlilÜZ und Zäminittrativn desReichs ausschließen wolte/ die hof-oKLirerund innerste rathsgeber des Kaysers aber diegeift-und weltliche Fürsten übel tractirten / dieBisthümer und prsebenclen/ so wohl weltlicheämter und älZnitäten ums geld vetkaufften/lande undleuteverschleuderten/keinen landes-beschwerungen abhelfiiche maße gaben/ und Sachswsi-des Kaysers regiment zur tyranney verwan-w« vor dkedelten / verfiele er in schwere stürme / und be-Nt iAemkam sonderlich mit den Sachsen einen lang-bwerdt.würigen und blutigen krieg. Der stuhl zuRom lecunäirte die geistlichkeit und jZl-TVZürtesich der verderblichen trennungen in Teutsch-lande zum gresten nachchei! der Kayftrlichengewalt und der gemeinen ruhe / biß endlichder sonst tapffere KayserA. l i<o6 des Reichsentsetzet/und ins gröste elend/darinnen er auch ' ,bald vergangen/gestürtzet worden. Die ftey-Teatstheheit der Teutschen nation und die conservsttolkstüz publici bliebe also dennoch der Haupt-derKayferl.zweck / warum gestritten wurde. Ob wohl^^'der Pabst / die Cierisey und die Fürsten der si-ehe zu viel gethan/ deren einige auch ihre qe-
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