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Des Europäischen Herolds erste Haupt-Handlung
Giengen.
wandtniß) eingeraumet werden sollen/ welchesauch also zur execution kommen. Es hat diesestadt zu austrags-richtet die stadt Dürn-berg/ und hergeben kan diese große stadt vordenen Rathen zu Meißenburg und Mins-hei,n belanget werden. Von des Rathssententzjen wird nicht nppclliret an höhere ge-liebte/ es betreffe denn die summa über zc>ogülden Rheinisch. Sie bekennet sich zur Ev-angelischen reljgion/und hat im lochen ftl-de eine silberne maucr mit einem schwachenthvr/ darauff noch zwey thürne stehen/ zwi-schen denen ein silbernes schildlein mit dem dop-pelten Rcichs-adler schwebet.
XXX! Gwngen/an der Vreny in Schwa-ben/zwischen Ulm UNdKördlingen gelegen/wurde Sl. t;s4 vom Reich denen Grasen vonHelffenstcln verpfändet/ hat sich aber nachder Hand befreyet. Der Abt zu Herbrechtin-gen hat sonst das jus pijlronztus allda gehabt.Ist Augspurgischcr Conscßion / und füh-ret ein güldenes einhorn im blauen felde zumrvapen.
xxx 1 l Gengenbach/ an der Rinyig inder Nllordnaudrey meilen von Srcaßburg/ist ein geringes städtlein/ dessen monatlicherAnschlag in der Reichs-matricul doch auff 60gülden angesetzt zu befinden. Es ist auch da-selbst ein Abt/ von welchem oben unter denenReichs - Prälaten Meldung ergangen. Diestadt ist sonsten Röimsch-ifatholischer re.ligion/ Hatzum wapen einen gekrünnen sibbernen fisch im rochen felde.
XXxiU ^ell/am Hamersbach in dertNordn^u/ wird insgemein Harmensbachgenennet/ ist Römisch - ^acholisch / undhat den schwachen Reichs - adler zum wa-pett.
UMgnt. MxlV Äuchhorn/amVodensee/hatdennahmen von Vuchwald/ and vor diesen beson-dere (Arafen gehabt/ nach deren absterben sieaufdieGmfen vonAltorffund Ravenspurg/und nach derselben abgang ans Reich kom-men.Sie giebt eine berühmte Niederlage denengittern/ welche aus der Schweitz über den see
Gengen-dach.
JellamHa-mershach.
nach Schwaben und zurückgebracht werden/und hat eine wohlhabende bürgerschafft. Ist/wie oben gemeldet / unter dem schütz der stadtUberlingen/ und ihre herrschaffe Vom-garten unter der hohen vbrigkeit der land-vSigtey Schwaben. Gebrauchet sich einesgetheilren schildes/ dessen vordercheil eine grü-ne buche mit ihren wurtzeln im güldenen felde/der hintertheil aber ein schwartzes post-hornmit silberner einsassung im rothen felde auff-weiset.
Xxxv Aalen / am Rocher/ soll von Kays AM.Friedrichs l Hofhaltung und dem lateini-schen wort aula den nahmen empfangen haben.Ist eine zeitlang der Cron Vöhmen unter derGrafen von Dettingen bvtmäßigkeit zuge-hörig gewesen/ die solche um 20000 gülden anGr/Eberharden von Mürcenberg verkau-fet ; weil aber derselbe sich an Kayserl. Majest.
Larln IV A. iz6o vergriffen/ist solche demReiche heimgefallen zuseyn <ieclgrlret/ und sel-bigem auch würcklich einverleibet worden.Sie bekennet sich zur Evangelischen religi-on/und führet einen silbernen gekrümmtenaal im rotben felde.
Xxx vt Vuchau/am Federsee im Algow Buch«».gelegen / wird von zwey Vürgermeistern/dem siadt-Ämman und Rath Zuberniret.
XXXV!i Vopfingcn im Rieß/ drey mei-P»pWA.len von Dünckelsbühl gelegen / hat einentragbaren kornboden/sonsten aber mit einigenandern vorstehenden kleinen Reichs-städtennichts denckwürviges als die bloße freyheit/da-bey doch in mancher der Rath und bürger-schafft sonderlich in krieges- zelten viele elendetage haben / und ihnen wohlgerathen wäre/wenn sie sich einemZürsten bessern schutzes/auchmchrern auffnehmen und nahrung halber inzugelassener maße umerwerffen wölken. Indem berühmten städtekriegen mit dem HauseWürtenberg A. 1378 hat dieses Bopstngendas ihrer freyheit prsejudicirliche schloß ein-geworffen. Ist übrigens Evangelisch undführet den schwachen Reichs-adler im silber-nen felde.
Des dritten Wetts
Uünsftes Kaupt-Wtück
Von
NesWeil. Wm. WeiWunmittelba-
ren Mljedern oder fürnehmen Kersonen/ wel-che nicht wesentliche Wände sind/sondern gewisse rega-lische lehn tragen/ desgleichen von dessen unmittel-undmittelbaren unterthanen.
Ms