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Im Laufe der Zeit richtete der damals regierende Reichsgraf LorenzFranz Xaver von Tilly auf die Hebung und Förderung der Wallfahrt einbesonderes Augenmerk. Auf dringendes Anhalten erhielt er von dem Fürst-bischof von Eichstädt nicht allein die. Vergünstigung, aus eigenen Mittelnund frommen Beiträgen ein neues Gotteshaus zu errichten, sondern auch diePatres Franziskaner für immer an diesem Gnadenorte zu behalten. Diefeierliche Einweihung der neuen marianischen Kirche zu Ehren der Himmel-fahrt der allerseligsten Jungfrau wurde am 3. August 1716 durch denWeihbischof von Eichstädt vollzogen.
Bei der allgemeinen Klosteraufhebung in Baiern erreichte auch diesesKloster am 3. September 1803 sein Ende. Im Jahre 1836 wurden durchErrichtung eines Franziskaner - Hospitiums daselbst die Wohngebäude undmehr als die Hälfte des Klostergartens theils durch Schenkung, theils durchWiederankauf der Stadtgemeinde ihrer frühereu Bestimmung wieder zurück-gegeben. Gegenwärtig leben in diesem Hospitium drei Patres und vierLaienbrüder, um die geistlichen Bedürfnisse der Wallfahrer zu befriedigenund auch sonst in der Seelsorge Aushülfe zu leisten.