1479.
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1479, Sept. 9.
Luzern.
667. Der Abschied der Eidgenossen enthält: an die von Klingenberg und Friedingen
soll geschrieben werden, dass sie und andere von ihrem Vorhaben gegen den GrafenConrad von Fürstenberg abstehen und eines der dargebotenen Rechte annehmenmöchten.
Donstag nach Nativitatis Marie 1479.
Eegest nach den Originalen in den Staatsarchiven Luzern und Zürich in der Amtlichen Sammlung deraltem Eidgenössischen Abschiede, III. Bd., 1. Abthlg. S. 48.
1479, Sept. 22.
668. Pfaff Martin Schmid von Hattenwiller, derzeit Kirchherr zu Deckingen, stellt
dem Grafen Hainrich zu Fürstenberg etc. einen eigenhändigen Revers aus über dieihm auf seine und der ehrbaren Leute zu Deckingen fleißige demüthige Bitte ver-liehene Pfarrkirche zu Deckingen.
Geben an mitwoch st. Mauritius vnd siner gesellschafft, der hl. martrer tag1479.
Die Siegel (grün in ungefärbter Schüssel) des Ausstellers (im Schilde ohne Helm und Umschrift eineRose, darüber ein Kreuz) und seines Freundes und Gönners, des ehrsamen bescheidenen Burckhart Schnider,Schultheißen zu Wolfach (im Schilde ohne Helm r. ein Beil, 1. eine unkenntliche Figur, wie es scheint, ein
anderes Werkzeug; £. burkhart fd;...... ).
Perg. Or. Donaueschingen.
1479, Okt. 15.
669. Heinrich Graf zu Fürstenberg, Landgraf in der Baar und Herr zu Husen im
Kinzgental beurkundet: nachdem in dem Vertrage zwischen seinen Vordem und seinenBurgern in seiner Stadt Wolfach bezüglich der auf 20 Mark Silber jährlich festge-setzten Jahressteuer nicht bestimmt ist, wie viel Gold- oder Silbermünze für 1 Markgegeben werden soll, hat er sich auf Bitten der Burger mit ihnen dahin geeint, dasshinfort für 1 Mark Silber 6 fl. rhein., also in Summa 120 fl., 60 zu Maien und 60zu Herbst gegeben werden sollen. Was aus dieser Steuer versetzt ist oder versetztwerden wird, „darhinder sie haft seind, dieselb sum mügen sie daran inn behalten,sonst soll auch die selb bezalung geschehen in solcher werschaft, beide des golds vndder münz."