Druckschrift 
3 (1878) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1400 - 1479
Entstehung
Seite
426
Einzelbild herunterladen
 

426

1472.

disen brief, mich vnd min erben des zubesagen. So bekenn ich vorgenannter Tegen-hart von Grundelfingen, das ich den egenannten frow Madalena, frow Margrethen vndfröwlin Endlin, geboren von Stoffeln, minen lieben mümen, ze vogt geben bin vndalle vorgeschriben sachen mit minem gunst vnd willen Zugängen sind; darumb sohan ich ouch min insigel in vogts wyse an disen brief gehenckt, doch mir vnd minerben inallweg vnschädlich.

Geben an donrstag nach sant Martins des hailigen bischofs tag nach Cristigepurt viertzechenhundert sibentzig vnd zway järe.

Die Siegel des Hofgerichtes zu Rüttweil (wie oben), des Freiherrn Hans von Stoffeln (grün in unge-färbter Schüssel; im Schild ein aufgerichteter Löwe, Helm mit wehenden ausgeschnittenen Decken, daraufLöwenrumpf; : Ijitna: von: ßtffl: frtj.) und Tegenharts von Gundelfingen (grün in ungefärbter Schüssel; im halbr. gelehnten Schilde 1 Schrägbalken mit Aesten; auf dem Helme mit wehenden ausgeschnittenen Decken 2Federbüsche, dazwischen Schwanenrumpf; S. tegenljart. »on. gunbelfingen. fnj.).

Perg. Or. Donaueschingen.

«Uff

WM

1472, Nov. 16.

599. Heinrich Graf zu Fürrstenberg, Landgraf in Bare und Herr zu Husen im

Kihczigental etc., belehnt den festen Martin von Blomenegk mit seinem Theil derLehen zu Snellingen, Eschow und Wyler, nämlich mit den Gerichten, Leuten undGütern an denselben Enden, darin derselbe von seinem Schwäher, Alber von Gippichenweiland , und nach dessen Abgang von Diebolt von Gippichen, dessen Sohne, jetztMartins von Blomenegk Schwager, gesetzt ist.

Geben an mendag nach st. Martins tag 1472 I_G ).

Das Siegel des Ausstellers fehlt.Perg. Or. Donaueschingen.

1) 1486, Febr. 23. belehnt Hainrich Graf zu Furstenberg, Landgraf in Bare und Herr zu Husen imKintzigentale, den festen, seinen sonder lieben Erasimus von Harmerspach als Träger seiner Tochter Vrsula mitden Lehen, die weiland Conradt Stoll von Stoffenberg, deren ehelicher Mann, und dessen Vordem von derGrafschaft Furstenberg genossen haben, nämlich seinem Theil zu Schnellingen, Eschow und Wylr, an Vogteien,Gerichten, Leuten, Gütern und aller Zubehör. Geben an st. Mathis aubend 1486. Das Siegel des Ausstellers(beschädigt). Perg. Or. Donaueschingen.

2) Am selben Tage (an st. Mathis des hl. aposteln aubend) bekennt Erasimus von Harmerspach, dassihm Graf Hainrich zu Fürstenberg einen alten Lehensbrief von 1387, Mai 13. (mendag vor dem Nonentag)zur Aufbewahrung übergeben, worin Graf Hainrich zu Furstenberg dem Hans von Schnellingen das Gerichtund das Vogtrecht zu Schnellingen und zu Eschowe zu rechtem Mannlehen leiht. Pap. Or. mit aufgedrücktemSiegel des Ausstellers. Donaueschingen.

is$K