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3 (1878) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1400 - 1479
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1463.

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seien, doch ist ihm gegen genannten Grafen und seine Amtleute „sin abtrag vmb dasverbott" vorbehalten.

Geben vff mittwoch nach st. Gallen tag 1463 2 ) 3 ).

Das Siegel des Ausstellers.Perg. Or. Villingen, Bickenkloster. B.

1) 1462, Sept. 11., Hausach, leiht Heinrich Graf zu Furstenberg, Landgraf in Bare und Herr zuHusenim Kinczigental etc., dem erbern, seinem lieben getreuen Hansen Mästlin, sesshaft zu Vilingen, 6 Malter jähr-licher Frucht halb Veesen, halb Haber aus Hurenbachs Hof zu Emmingen vor Wald, den Cleinauberlin, Auber-lin Hurenbachs sei. Sohn baut, zu rechtem Lehen von der Grafschaft Fürstenberg. Geben zu Husen ansampstag vor des hl. Crucztag Bxaltacionis zu Herbst 1462. Das Siegel des Ausstellers. Perg. Orig. Villingen,Bickenkloster. B.

2) 1466, Juni 19. leiht Graf Hainrich zu Fürstenberg, Landgraf im Bare und Herr zu Husen imKintzigental etc., den Hof zu Emmingen dem Dorf im Bare, den Cleinauberlin baut und der jährlich 4 MalterVeesen, 4 Malter Haber Vilinger Meß, 1 Viertel Eier und 4 Hühner giltet, der von ihm und der GrafschaftFürstemberg rechtes Lehen ist und den er in Verbot und Haftung als ein unempfangenes, heimgefallenes Lehengelebt hat, dem ehrsamen, seinem lieben getreuen Conraten Stöcklin von Vilingen als Träger der ehrsamenFrauen, Meisterin und Conventfrauen im Bickenkloster zu Vilingen auf der letztem und ihrer Freunde undGönner demüthige Bitte. Geben an domstag nach st. Vits und Modestus tag 1466. Das Siegel des Ausstellers.Perg. Or. Villingen, Bickenkloster. B. — Am selben Tage bekennt Conrat Stöcklin, Burger zu Vilingen, alsTräger der ehrsamen Frauen, der Meisterin und der üonventfrauen im Bickenkloster zu Vilingen und des Gottes-hauses daselbst diesen Hof zu rechtem Mannlehen empfangen zu haben. Das Siegel des Ausstellers fehlt.Perg. Or. Donaueschingen.

3) 1470, Nov. 21. (mitwoch vor st. Katherinen der hl. jungfrowen vnd martirern tag) leiht derselbeGraf diesen Hof Hannsen Hermann von Vilingen. Siegel fehlt. Perg. Or. Villingen, Bickenkloster.

1463, Okt. 22.

494. Burgkhart Payer, Richter zu Schaffhusen, beurkundet, dass vor ihm, als er im

Namen der fürsichtigen und weisen Burgermeisters und Rathes der Stadt Schaffhusenzu Gericht saß, und vor „offem verbannem gericht" erschienen die ehrbaren Martivon Sultz, genannt von Hainingen, und Anna Arnoltin von Gisingen, dessen ehelicheFrau, letztere bevogtet von dem ehrsamen Hartmann Keller von Schlaithen, einemUrtheilsprecher, und dass dieselben durch ihren Fürsprech erklärten: sie seien ohneWissen und Willen des Grafen Egen zu Furstenberg und seiner Amtleute von Gisingengen Schaffhusen gezogen und der Graf und dessen Amtleute hätten desshalb ihr Gut,„so verr si daz wissten", stellig gemacht. Zur Beseitigung solchen Unwillens „vndoch vmb daz, das inen von dem selben grauf Egen vnd sinen amptlüten entschlagensin solle alles ir gut, ligends vnd varends, so si hinder inen gelaussen haben, wa das