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3 (1878) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1400 - 1479
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1452-1453.

1452, Okt. 13.

413. Itel Jacob von Bern verkauft dem festen Hainrichen von Almshouen, sesshaft

zu der Nüwenburg, um 100 Gulden rhein., worüber er quittirt, seinen Theil, „dasist der halptayl Grünburg, die Newblümberg vnd Stahelegk, die drü burgstal" mitAeckern, Wiesen etc., ferner das Wasser an der Wütten, das jährlich 60 Fische gilt,zwei Güter zu Wiler, eines gilt jährlich 8 Schilling Haller, das andere 4 Mass „an-ken" *), den Zehnten zu Tüttishusen, genannt der Berner Zehnten, und ein Gütleinzu Tüttishusen, alles rechtes Mannslehen von dem wolgeborenen Grafen Hainrich vonFürstenberg, Landgrafen in Bar und Herrn zu Husen im Kintzgetal etc., der zu demVerkauf seine Zustimmung gegeben.

Geben am fritag nähst uor st. Gallen des hl. aptes tag 1452.

Die Siegel des Grafen Hainrichen von Fiirstenberg (wie oben), des Ausstellers (grün, Schild getheilt,darüber 1 Schrägbalken von r. oben nach 1. unten, mit eisenhutförmig geschnittenem Feh besetzt; auf demHelme mit wehenden ausgeschnittenen Decken ein Schwanenrumpf; S. itel. iarob. »on bern.) und seines Bruders,des festen fry Jacoben von Bern (grün, Schild getheilt, darüber 1 Schrägbalken von r. unten nach 1. oben,

mit eisenhutförmig geschnittenem Feh besetzt; Helm und Kleinod wie oben;......... »o. btrn.)

Perg. Or. Donaueschingen.

1) Schwäbisch = Butter.

1453, Mai 12.

(Villingen).

Hl

414. Burgermeister und Kath zu Villingen schreiben dem ehrsamen weisen Schult-

heiß und Eath der Stadt Lutzern, ihren besundern lieben und guten Freunden: . . ..Vns zuiuelt nicht, vwer guten fruntschaft sie noch ingedenk, wie wir nüwelichen vor

...... a ) ir innhaben, als den die herren von Fürstenberg vns gegen dem löblichen

huse vnd vnser gnedigen herrschaft zu Oesterrich etc. verkoufft haben, geschriben,ouch durch den ersamen priester, hern Hugen Siben werben lassen, vns die briefoder der gloüblich vidimus zu geben, wie zemale guten willen von üch vernommen,och fürer haben. Nu beschicht vns von den herren von Fürstenberg mengerlay vn-billich intrage. Wir solicher brieffe zemale notdürftig weren, haben den genantenherrn Hugen aber gebetten mit vwer ersamen liebe vnd guten früntschafft davon mitlieh ze reden. Bitten wir üwer liebe vnd guten früntschafft vmb vnsers verdienenswillen, vns die genanten brief oder der gloüblich vidimus zu geben vnd ze schicken,vns das nit versagen. Das begeren wir allzit mit willen zu suchen vnd meinen solches

wm.