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1 (1877) Quellen zur Geschichte der Grafen von Achalm, Urach und Fürstenberg bis zum Jahre 1299
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1277.

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vnde anderen || dingen tünt, gen godde genüzet, also daz man ze disein libe deste seligerist, alse diu [| schrift sprichet, vnde dar zu die ewigen frowede besizet, so tun ich.graue Heinrich uon Furstenberc kunt allen den, die disen briet' sehent oder hörentleson nii vnde her nach, daz ich durch god vnde miner sele willen den frowen in derniderun samenunge uf der mure in miner stat ze Dornsteten die friheit hau gegebenvnde si hau gefriget, daz si nu vnde iemer me fri vnde ledich suln sin stüre vndewahte vnde aller der slahte dienest, die mir mine burger uon Dornsteten gebundensint, vnde gebute an disem brieue dem schultheizen vnde den burgern uon Dornstetenbi miner hulde, daz si die uorgenanten frowen an der friheit, die ich in han gegeben,oder an anderm irm gute it irren oder in dekein leit tun vnde si mit gemache vndegerüwichliche vnserm herren lazen dienan, won wir ir gütete gen godde getruwen ge-niezen. Vnde daz diz stete belibe iemer me, so han ich den selben frowen disen briefgegeben ze einer stetekeit uon mir vnde minen erben mit minem- insigel besigelt.

Dirre brief wart gegeben ze Achalm an dem zistage nach sante Lucien tage,do man zalte uon goddis geburte sehsu unde sibenzich vnde zwölf hundert iar.

Das Eeitersiegel des Ausstellers.Perg. Or. Stuttgart.

(1277, Jan. f).

Wien.

515 a t Heinricus coraes de Vurstenbereh Zeuge in der Urkunde Köuig Rudolfs, worin derselbe der

Stadt Wien unter Bestätigung ihrer alten Freiheiten einige neue ertheilt.

Datum Wiennae 8. kalendas Julii, indictione 6., anno 1278, regni 5.

(Lainbacher), Oesterreichisches Interregnum, Anhang, S. 167 aus einem Wiener Copialbuche, wozuHerrgott angeblich aus einer Neustädter Handschrift Zeugen und Datum fügte. Böhmer, «Reg. imp. Nr. 451führt aus, dass die Urkunde in dieser Form nicht an dem angegebenen Tage, sondern wahrscheinlich baldnach der Besetzung Wiens, etwa im Dez. 1276 oder im Januar 1277 ausgestellt wurde." Da nun Graf Heinrichvon Fürstenberg laut der vorhergehenden Urkunde, Nr. 515, noch am 15. Dez. 1276 in Achalm weilte, lüsstsich die Zeit der obigen Urkunde noch etwas näher dahin bestimmen, dass sie, wenn überhaupt dem ganzenInhalte nach echt, kaum vor Januar 1277 ausgestellt sein kann.

1277, Juli 21.

Wien.

516. Hainricus comes de Furstenberch Zeuge in der Urkunde Erzbischof Friedrichs

von Salzburg, worin derselbe Albert, Hartmann und Rudolf, die Söhne König Rudolfs,mit den seinem Gotteshause heimgefallenen und von Herzog Ulrich von Kärnthenresignirten Lehen belehnt.