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1 (1877) Quellen zur Geschichte der Grafen von Achalm, Urach und Fürstenberg bis zum Jahre 1299
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1274.

Das Siegel des Königs ist abgefallen; das des Grafen Mangold von Neuenbürg sehr schadhaft, im obersten Theiledes Schildes erkennt man noch Spuren eines Geweihes, darunter auf der r. Seite einen Stechhelm, der dasGeweih als Helmzier zu tragen seheint, über, neben und unter dem Helme je eine Lilie; von der Umschrift

nur: ___ MITIS. DE. NELL...); das des Truehsessen von Waldburg beschädigt (im Wappenschild ohne

Helm drei Leoparden; von der Umschrift nur: .... BER............WAL . V ----- ).

Perg. Or. Donaueschingen. Ein sehr fehlerhafter Druck nach demselben bei Fickler, Quellen u. Forschungen

z. Gesch. Schwabens u. d. Ostschweiz, 93.

a) Orig.: litleris.

1274, April 28.

Ilagenau.

493. König Rudolf fordert die Stadt Lübeck auf, dem von ihm gesandten „nobili

viro Heinrico comiti de Vurstenberch, dilecto fideli et consanguineo nostro')" an seinerStatt den Huldigungseid und die ausgeschriebene Orbede zu leisten.Datum Hagenowe 4. kal. Maii regni nostri anno 1.

Codex diplom. Lubicensis, I, p. 325. Vergl. Böhmer, Beg. inip. Nr. 85.

1) Die in mehreren Urkunden König Rudolfs betonte Verwandtschaft der Häuser Fürstenberg undHabsburg beruht darauf, dass des Grafen Heinrich I. von Fürstenberg Großmutter von väterlicher Seite, Agnesvon Zähringen, Gemahlin Eginos des Bärtigen von Urach, die Schwester der Anna von Zähringen, der GemahlinUlrichs von Kiburg, der Großmutter König Rudolfs von Habsburg von mütterlicher Seite, war. König Rudolfund Graf Heinrich I. von Fürstenberg hatten demnach gemeinschaftliche Urgroßeltern. Gegen P. HerrgottsAnnahme in der Genealog.' gent. Habsburg. I, 266, dass König Rudolf den Ausdruck „consanguineus" undähnliche gegenüber dem Grafen Heinrich von Fürstenberg zur Bezeichnung nicht eines Verwandtschaftsverhält-nisses sondern nur seiner vorzüglichen Gewogenheit gebrauche, veröffentlichte im Jahre 1769 zu Wetzlar zurNamens- und Geburtsfeier des Fürsten Carl Egon I. von Fürstenberg E. F. H. F. (nach Gruber, Lehrsystemder diplomatischen Collegien, Wien, 1789, p. 54: E. F. Hect. Falke) eine Abhandlung, betitelt: BeurkundeteGeschlechtsverbindung derer beiden hohen Häuser Habsburg und Fürstenberg, worin der Beweis ihrer Ver-wandtschaft näher ausgeführt wird.

1274, Aug. 23.

Hagenau.

494. H. comes de Vürstenberg, Zeuge in der Urkunde König Rudolfs, worin dieser

das St. Adalbertstift zu Aachen in seinen Schutz nimmt und dessen Privilegien be-stätigt.

Datum Hagenaw 10. kal. Septembris, indict. 2., anno 1274, regni nostri 1.

Quix, Codex diplomaticus Aquensis, p. 146.