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1 (1877) Quellen zur Geschichte der Grafen von Achalm, Urach und Fürstenberg bis zum Jahre 1299
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1273-1274.

1273, Dez. 13. Speier.

489. Nobilis vir Henricus comes de Furstenberg Zeuge in der Urkunde, worin König

Rudolf Privilegien der Stadt Speier bestätigt.

Acta anno 1273, id. Decembr., indict. 2., regni nostri anno 1. Datum apudSpiram.

Lehmann, Chronicon Spirense (Editio 4., 1711), p. 561.

1214, Febr. 20.

Hagenau.

490. Heinricus coines de Vurstenberg Zeuge in der Urk. König Rudolfs für die Stadt

Aachen ').

Datum Hagenoue anno 1273. 10. kal. Martii, indictione 2., anno regni nostri 1.

Lacomblet, U.B. f. d. Gesch. des Niederrheins, II, 384.

1) Wenn die Zimmerische Chronik (ed. Barack, I, 146) den Grafen von Furstenberg unter den zwölfschwäbischen Grafen und Herren nennt, die durch den Streit zwischen König Rudolf und dem MarkgrafenRudolf von Baden (1274—1281) veranlasst, ein Biindniss geschlossen, Vorladungen des Königs nach Augsburgund Nürnberg missachtet und die Reichsacht auf sich geladen hätten, (vergl. Stalin, Wirtemberg. Gesch. III,33) so erweist sich diese Angabe durch die obige und die folgenden Urkunden, welche den Grafen Heinrichvon Fürstenberg fortwährend in bestem Einvernehmen mit dem Könige zeigen, als irrthümlich. Wahrschein-lich liegt eine Verwechselung mit dem Grafen Egen von Freiburg zu Grunde, den wir durch Joh. Victoriens.(Boehmer, Fontes, I, 314) als betheiligt kennen.

1274, Febr. 26.

Hagenau.

491. H. comes de Fürstenberg, Zeuge in der Urkunde, worin König Rudolf dem

Kloster Bebenhausen den Freiheitsbrief Kaiser Friedrichs IL bestätigt.Datum Hagenowe anno 1274. 4. cal. Marcii, indictione 2.

Regest nach dem Original im markgräfl. badischen Domänenarchive bei v. Stillfried und Märkei\ Mon. Zollerana,n, 77. Ein fehlerhafter Druck bei Besold, Docum. rediviva, 384.