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3 (1931) Vom Ausbruch des Kirchenstreites bis zum Ende des zwölften Jahrhunderts
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F. Klostergeschichte 537

causam et occasionem, quare , . . imperator in amorem Laudensium ac odium Mediolanen-sium primum exarserit, oblivioni tradere non pulavi. Zu Albernardus p. 588, 4 sicut ipsemetAlbernardus mihi retulit. Zum ronkalischen Reichstag p. 591, 32 in Ronchalia expletomrlamento. 1 Zu Acerbus p. 636, 34 Et ego Acerbus Morena filius Ottonis Morenae, quihanc ystoriam deinceps dictavi, qui tunc eram potestas Laude, fui unus de predictis duodecimetc.-zur Urkunde beider vgl. Muratori, Antiquitates Ital.6,243 undMG. SS.18,583 n.3.Geladener des Kaisers p. 638, 5 Inter quos fui ego Acerbus filius predicti Ottonis, qui nunclibrum composui, qui tunc eram potestas inLaude. 2 Gerichtsbeisitzer unter Bischof Danielvgl. Muratori, Antiq. Ital. 4, 39. Der anonyme Fortsetzer schreibt über ihn p. 654, 34imperator suos nuncios ad fidelitates Romanorum recipiendas in Romam ultra Tiberimdirexit. Inter quos fuit Acerbus Morena, Laudensis civis ac imperialis curie iudex. (655, 8)hitur iam dictus Acerbus iussu imperatoris in Roma ultra Tiberim pergens per plures diesinnumerabiles fidelitates imperatori factas suscepit . . . (28) Iam dictus namque Acerbuscum apud Romam febricitare cepisset . . . usque ad Senam la veglam . . . se duci fecit. Ibiplus de XII hebdomadibus iacens infirmus postremo die Mercurii que fuit quarta decimadies ante kal. Nov. in 1167 anno . . . mortuus est. Einziges antikes Zitat im ganzen Werkep. 590, 26 altiusque in corda eorum hec verba descenderunt quam quisquam ratus unquamforel aus Sali. Jug. 11, 7.

Ueberlieferung im Pommersfeld. 2802 s. XIII f. 32—95, dazu die ed. princ. vonSigism. Boldoni, Venedig 1629 (Historia rerum Laudensium). Sodann Ambros. I. 46sup. s. XV und H 121 inf. s. XVI. Dies sind die zwei Fassungen, die F. Güterbock,Neues Archiv 48,116—147 3 aufgestellt hat; die erste aus Lodi in fehlerhafter Sprache(L), die zweite aus Mailand (M, etwa 1221—1224 verfaßt), durchaus geglättet, aber mitvielfachen Verfälschungen. Ausgaben von Saxius bei Muratori, SS. rer. Ital. 6,955—1164, von J äffe, MG. SS. 18,587—659). Vgl. Wattenbach 2,325. B.Schmeid-ler, Ital. Geschichtsschreiber d. XII. u. XIII. Jahrh. (Leipzig 1909) S. 16 ff. Balzani,Le cronache Italiane nel medio evo, Milano 1909.

FKLOSTERGESCHICHTE

1. TOMELLUS' HISTORIA HASNONIENSIS

Das in Hasnon an der Grenze von Hennegau und Flandern im 7. Jahr-hundert errichtete Doppelkloster für Mönche und Nonnen war zur Zeit derNormanneneinfälle verlassen worden und erst durch Balduin VI. von Flan-dern mit Hilfe Lietberts von Cambrai wiederhergestellt. Die neuen Mönchekamen besonders aus St. Amand, dessen Abt Malbod sich für die Neugrün-dung interessierte und zunächst an die Spitze trat, bis er zugunsten Rot-lands verzichtete, dem er Tomellus an die Seite stellte. Also ist Tomellusein Mönch von St. Amand, 4 doch hat er eine Zeit in Hasnon gelebt und mitBenutzung der Urkunden des Klosters nach dem Tode Balduins VI. und beiLebzeiten Rotlands 5 seine Geschichte von Hasnon verfaßt. Nach RotlandsTode hat er das 18. Kapitel hinzugefügt, während ein Stück von Kap. 17erst viel später aus der Contin. Hasnoniensis von Sigeberts Chronik einge-setzt wurde. Jakob von Guise hat fast das ganze Werk in seinen AnnalesHannoniae abgeschrieben. 6

In der Widmung an Rotland erklärt Tomellus, daß ihn dieser zu seinerSchrift aufgefordert habe; und zwar sollte er die alte Gründung darstellenund den großen Anteil Balduins an der Neugründung gehörig hervorheben.

'Das Wort ist zu jener Zeit noch selten. 4 Vgl.Holder-Egger, MG.SS.14,147n.5.

t Uer Schwur für die Lodesenp. 638,11 ff. B Er war Abt 1070—1084. IhmhatTomel-

Vgl. auch Quellen u. Forsch, a. ital. Ar- lus das Werk gewidmet,

chiven u. Bibl. 9, 203ff. « Im Valentian. 578 s. XIV.