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2 (1891) Die Handschriften in Quarto und Oktavo
Entstehung
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Histor. Handschriften in Qnarto Nr. 148. 67

zelten des deutschen Königs Konrad HL (1138 — 52) geschrieben. Die Fort-setzungen von anderen Händen als der des ersten Schreibers beginnen vonBl. 29 (oben: Erlcwinus^) ab, gehören aber zum grössern Teil noch diesemJahrhundert an. Auf der Rückseite des Vorsetzblattes ist ein Abt (wahr-scheinlich Wilhelm von llirsau) stehend abgebildet- Verzierte "Initialen aufBl. 1, sonst einfache rote, gegen den Schluss schwarze.

Dieses Schenkungsbuch ist fehlerhaft und nicht ganz vollständig heraus-gegeben in Mari. Maeks Compendium historiee et donationum Beichenbacensismonasterii bei M. Knen, coli. Script, rer. hist.-monast.-ecclesiasticarum(Ulm. 1756feil.) II, 2 p. 55 ff.; korrekt und vollständig ist es publiziert durch Karl Pf äffin den Württ. Jahrb. Jahrg. 1S52 IL 2 S. 102 ff. und (1858) im Wirtemb.Urkundenbuch Bd. 2 Anh. S. 38!) ff. , beiderseits mit Einleitungen und Erläu-terungen. Doch sind in letzterem Werk zwei Urkunden, abgetrennt von demGanzen, Bd. 1, 236 und Bd. 2, 154 abgedruckt.

14o. a. h. c.Pap., XVI. Jahrh., a. 49, b. 14, c. 33 Bl. Pappbände.

Gerissne und geschribne Büchlein, so Ich Heinrich Schickhardt in Italien,

Burgund und Lotringen verzeichnet von mancherley schenen Gebeuen,

Vestungen, Saltz- und Brunnenwerckh.

Dieser Generaltitel ist für das hier Vereinigte zu schöpfen aus demim J. 1631 von Schickhardt entworfenen Verzeichnis seiner Bibliothek, inderen Abteilung Architectonica obige Büchlein die Nummer 32 bildeten(s. Schickhardts Inventar Fol. nr. 562 Bl. 130'). Fs waren ursprünglich5 Quarthefte, bezeichnet mit A, B, C, D, F. Davon sind das erste unddritte erhalten; sie tragen noch die Bezeichnung A und C, bei uns a und c.Offenbar in denselben Komplex (wie auch v. Gemmingen, Schickards Lebens-beschreibung S. 59 annimmt) gehört aber auch das weitere, welches jetztmit b bezeichnet ist; ob es ursprünglich mit B oder mit D oder mit Fsigniert war, stellt dahin. Die weiteren 2 jetzt fehlenden Quarthefte sindwahrscheinlich nie an die Bibliothek gekommen; schon der Verfasser desalten Katalogs weiss nichts von ihnen.

a (alte Signatur A). Eaiss in Itaia (sie) Anno 1598.

Dieses Stück ist so wenig ein „roher Entwurf der im Druck heraus-gekommenen lieisebeschreibung" (Worte des alten Katalogs), dass es viel-mehr seine Entstehung einer ganz anderen Meise verdankt. Es ist dasSkizzenbuch des Künstlers aus seiner ersten italienischen Beise vom J. 1598,die über Augsburg, Innsbruck und Trient zunächst nach Venedig ging undbloss Oberitalien umfasste.