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2 (1891) Die Handschriften in Quarto und Oktavo
Entstehung
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Histor. Handschriften in Quarto Nr. 2li. 27. 13

Pap., XVI Jahrh, 42 BL Lederbd.

Bl. 1 18. Wen/«/ Graft Friderich von Zollern zu dem Burggrafthumvon Nuermberg khomen ist, auch was ein Jettlicher darzuo erkhaufft hat.

Volget (Bl. 1940) der Jartag, welcher alle Quattember in der Eitter-

capellen S. G-umprechts zue Onoltzbach vor Jaren den hernachhenanten

Personen gehalten worden und wie man derselben gedacht, jetzt aber in

Abgang komen. Bl. 41. 42. Auszug der Cronica der Statt Nürnberg.

In dem mit Bl. 19 beginnenden Teil finden nick viele Namen männ-licher und weihlicher Glieder des fränkisclien Adels samt ihren gemaltenWappen. Die Nürnberger Chronik enthält mich ein Paar Daten zur Ge-schichte Bambergs.

27.

Pap., XVI und XVII. Jahrh., 44 4- 13 Bl. Pergamentdecke.

I. Bl. 144. Ursprung undt Herkommen des hochlöblichen Stammensder Marggraven zu Badenn.

Diese Chronik geht bis Christoph I., gest. 1527, und seine Descendenz.

IL Bl. 19. Ein kurzer Uszug*,) uss glaubwürdigen Cronigken deshohen und alten Herkommens der Graven von Eberstein durch Dr.Casp. Baldungen uff seines Bruders Meister Hanssen Baldungen desMaliers sonders Begehren verfasst.

Der Verf. stammte aus einer Gmünder Familie, war zuerstStudent, dann Professor in Freiburg, später Stadtadvokat in Strass-burg und starb im J. 1540; s. Schreiber, Gesch. d. Univ. Freiburg1, 84 f. Der Graf Bernhard von Eberstein, 'welchem er die Schriftzustellen Hess, ist wohl Bernhard I.V., Domherr in Strassburg, gest.1569. Krieg von Ilochfelden kannte die Schrift aus unserm Kodex.

III. Bl. 10. Stifftung des Klosters Hernalb.

IV. Bl. 1213. Verzeignuss derjenigen Graven zu Eberstein sampt derenGemahlin, so uff dem Hauss Newen Eberstein seit Anno 933 biss adannum 1623 (und 1661) regirt und im Leben gewesen.

Das Verzeichnis enthält 22 Ehepaare, die 2 letzten von spätererHand nachgetragen, aber auch 1 20 erst im 17. Jahrh. geschrieben.Die ältere Partie ganz unrichtig. Vergl. dazu Q. nr. 70.

*) Dieser Auszug bringt bloss sagenhafte Traditionen (was Krieg vonHochfelden, Gesch. der Grafen von Eberstein, S. 0 f. 294 f. die zweite unddritte Sage nennt).