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Der ewige Tag
Entstehung
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Vorbei, vorbei. Wo an das Ufer dröhntDer Schall der Städte. Wo durch Dämme zwingtDer weiße Strom. Der Widerhall erklingtMit weitem Echo. Wo herunter tönt

Hall voller Straßen. Glocken und Geläut.Maschinenkreischen. Kampf. Wo westlich drohtIn blinde Scheiben dumpfes Abendrot,In dem ein Kran mit Riesenarmen dräut,

Mit schwarzer Stirn, ein mächtiger Tyrann,Ein Moloch, drum die schwarzen Knechte knien.Last schwerer Brücken, die darüber ziehnWie Ketten auf dem Strom, und harter Bann.

Unsichtbar schwimmt sie in der Flut Geleit.Doch wo sie treibt, jagt weit den MenschenschwarmMit großem Fittich auf ein dunkler Harm,Der schattet über beide Ufer breit.

Vorbei, Vorbei. Da sich dem Dunkel weihtDer westlich hohe Tag des Sommers spät,Wo in dem Dunkelgrün der Wiesen stehtDes fernen Abends zarte Müdigkeit.

Der Strom trägt weit sie fort, die untertaucht,Durch manchen Winters trauervollen Port.Die Zeit hinab. Durch Ewigkeiten fort,Davon der Horizont wie Feuer raucht.

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