DIE DÄMONEN DER STÄDTE
Sie wandern durch die Nacht der Städte hin,Die schwarz sich ducken unter ihrem Fuß.Wie Schifferbärte stehen um ihr KinnDie Wolken schwarz vom Rauch und Kohlenruß.
Ihr langer Schatten schwankt im HäusermeerUnd löscht der Straßen Lichterreihen aus.Er kriecht wie Nebel auf dem Pflaster schwerUnd fastet langsam vorwärts Haus für Haus.
Den einen Fuß auf einen Plafc gestellt,Den anderen gekniet auf einen Turm,Ragen sie auf, wo schwarz der Regen fällt,Panspfeifen blasend in den Wolkensturm.
Um ihre Füße kreist das Ritornell
Des Städtemeers mit trauriger Musik,
Ein großes Sterbelied. Bald dumpf, bald grell
Wechselt der Ton, der in das Dunkel stieg.
Sie wandern an dem Strom, der schwarz und breit
Wie ein Reptil, den Rücken gelb gefleckt
Von den Laternen, in die Dunkelheit
Sich traurig wälzt, die schwarz den Himmel deckt.
Sie lehnen schwer auf einer BrückenwandUnd stecken ihre Hände in den SchwärmDer Menschen aus, wie Faune, die am RandDer Sümpfe bohren in den Schlamm den Arm.
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