1084 Gl. Nr. 31 8-3112.
3108. Jonas Georgens, Münzmeister in Steinebeck, Lancnbnrgiiml Lüneburg von 1603 1649, bediente sich mich Schlickeysen,Abkürzungen nnf Münzen Ac. S. 125, auch der Initialen IG.Es sind wohl nur Münzgepräge von ihm vorhanden.
3109. Jacques Granthomme, Zeichner und Kupferstecher vont Beidelberg, soll sich dieses Zeichen! bedient' beben. Es wird im
/Tv Cahinet de Mr. V*** (Valois) Tab. No. 27 beigefügt, aber ohnevi" Angabe dos Blattes, auf welchem das Zeichen vorkommt. DieBeschreibung des Catalogei ist von Christ. Es bleibt aber dahingestellt,ob das Zeichen auf Granthomme sich beziehe.
3110. Jörg Gärtner sen., Maler von Nürnberg, wählte den Albrecht:jc Dürer zum Vorbilde, und copirte einige Werke desselben in
M . Oel und Gouache. Kr hatte einen gleichnamigen Sohn, welcherjtr> in derselben Weise arbeitete. Der Vater starb 1640.
Brulliot I. No. 2147 scheint zu glauben, dass man das obigeZeichen auf einzelnen Copien nach A. Dürer finde , es handelt sichaber nur um die Imhof'scho Stiftungstnfol in der St. Rochuskapolloauf dem Kirchhofe zu Nürnberg, auf welche G. v. Murr (Beschreibungder Merkwürdigkeiten der froyen Reichsstadt Nürnberg S. 362) zuerstaufmerksam macht. Dieser Schriftsteller Mtgt aber, dass sie I.G. be-zeichnet sei, wesswegen Brulliot II. No. 146")'' auch unter diesenBuchstaben darauf zurückkommt. Eine ausführliche, Beschreibungdieses Werkes gibt Heller (A. Dürer II. S. 216), da man dasselbefrüher häufig die Dürer'sche Stiftungstafol genannt hatte. Das Epi-taphium wurde aber 1624 von Hans Imhof gestiftet. Der Maler be-nützte dazu Gemälde von Albrecht, Dürer, so dass man ungeachtet derJahrziihl (624, welche in den Inschriften vorkommt, Originalwerkevon A. Dürer erkennen wollte. Das Mittelbild stellt die Geburt Christivor, in nicht vorzüglicher Copio dos Düror'sohen Gemäldes in München.Auf der Thüre, welche dieses Bild verschliesst, ist die hl. Dreieinigkeitgemalt, und an der inneren Seite derselben der Tod der l'rescentia.Pirkheinior vorgestellt. An der inneren Seile des Untersatzes knie! dieImhoPschc Familie mit A. Dürer und W. I'irkheimer. Zu diesen Ge-mälden , und zu den vielen vorkommenden Wappen wurden Vorbildervon A. Dürer gewählt. Eechts unten auf der Fimilionlafel steht dasobige Zeichen, dessen Bedeutung Heller nicht kannte. Die beigefügteInschrift: Anno Salulh pr. .lanuarii 1024. bestimmt deutlich die Zeitder Entstehung.
3111. Johann Philipp Gerke, Historienmaler von Orgendorf bei^~~s Hamburg, war in letzterer Stadt Schüler von G. Hardorfl',
I . und begab sich 1H32 zur weiteren Ausbildung nach München,
I ----- wo er ihm I8.'t4 mit Gemälden auftrat, deren mit dem Mono-VjJL. gramme bezeichnet, sind. Mit, der .lahrzahl Ifl.'M findet manes auf einem Hilde, welches nach IJhhuid's Dichtung desSängers Fluch vorstellt. Im Jahre 1835 verliess Gerke München, umin der Heimath setin Glück zu versuchen. Wir haben aber seineSpur verloren.
3112. Joseph Gündter, Historienmaler, geb. zu Augsburg 1791,r, machte seine Studien an der Akademie in München unter
(TL , F. v. Langcr's Leitung, und hatte sich bereits durch mehrereMr* ' historische Gemälde und durch Bildnisse bekannt gemacht, alser 1823 als Gallerie-Inspektor In Bamberg angestellt wurde. Im Jahre1829 erhielt er In gleicher Eigenschaft einen Euf nach Schieissheim,