1054 GGF. Nr. 3013-3014.
Hando liest man: i>n i.a KU HOBTI RUM vita I ivo. Die weitereInschrift lässt über die Deutung keine Zweifel entstehen ! >n vknkciiaAPVKBBtO <t Ai'. im i-:i. üiouto Dio rsRBAKI KDLXt. Das Puch, hl Welchemdiese Vignette mit der Jahrzahl I. r >(il vorkommt, kennen wir nicht.Kino mit Holzschnitten illustrirte Ausgabe des Orlando Furioso hatden Titel: Orlando furioso di M. Ludovic.o Ario.ilo ornnlo di varie figure,•SN aleune stanze, et otafJtM conti d'un nuovo libro del medesimo nuova-jnente aggiunti etc. Vinegia, appresso (lab. Giolilo de Ferrari e F'rutelli(Mi, 4. Die guten Holzschnitte dieses Werkes haben Einfassungenvon Arabesken, und sie könnten wohl von ihm Gebrüdern Giolito her-rühren. Vasari lobt die Ausschmückung dieses liuchos. Die erwähnteVignette mit dem Phönix kommt auch in einer mehr ausgeführtenWiederholung und in reicher Einfassung vor. ebenfallt mit den Ini-tialen an der Urne. Auf dem Schrifl.zottol steht: SEMPBB hadkm. Sicgehört zu dem Werke: La prima parle, delle Vite overo Fatti memorabilid' Aleuni Papi el di tutli i ('ardinali pussali. In Vinegia appreso GabrielGiolito d' Ferrari ililtl, 4. In einer Oopie ohne den Anker scheintdieses Druckersymbol viele Jahre beibehalten worden zu seyn. Ks sollauch auf dem Titel folgenden Werkes vorkommen: Dclla Arihiteeluradi Gio. Ant. Ilusconi, con eentosessanta Figure dissegnale. dal Medesimo.Ve.ne.tia appresso ./. Gioliti IHK), fol. Die Holzschnitte ich reibt mandem Gio. (iiolito selbst zu; diess könnte aber kaum mehr jener Künstlerseyn, welcher 1551 den Orlando furioso herausgab. In der Wieder-holung oder Copie ohne Anker zwischen den Initialen ist eine Senneangebracht, gegen welche sich der Phönix erbebt. Im Kupferstichekommt diese Vignette, ebenfalls mit GGF ohne Anker, noch auf demTitel folgenden Werkes vor: Gallicae Antiguilates guaedam Seleclac.Veronae Tgpis Dion. Itamaiini /7.'J4, fol. Der liuehdi ucker liernardoOessari führte die Vignette mit dem gegen die Sonne sich erhebendenPhönix ebenfalls. An der Urne bemerkt man aber das doppelte, ausG II bestehende Monogramm Gessari's.
3013. Unbekannter Formschneider und Zeichner, welcher gegendie Mitte des 18. Jahrhunderts gelebt hat. Manschreibt die Holzschnitte mit den Initialen G. G F.dem Uuehdiuckor Gabriel (iiolito de Ferrari zu, welcherden vorhergehenden Artikel behauptet,, wenn aber der-selbe an der Herausgabe der ISlälter mit den gegebenen Buchstaben jebotheiligot ist, so ist er nur der Verleger. In diesem falle wären dieindcrTafol stehenden Initialen als Mine Verlagsadresse zu betrachten.Deuten sie aber den zeichnenden Künstler an, so beurkundet dieserOriginalität in der Zeichnung, und Freiheit in Führung des Schneid'messers. Wir kennen indessen nur zwei Platter mit diesem /eichen.
1) Der Heiland im Momente, wie ihm die Dornenkrone auf dasHaust gedrückt wird. Unten gegen die Mitte ist eine Tafel mit denBuchstaben G. G. F. H. 1(> /.. Br. 8 Z. <i D.
2) Die Auferstehung Christi. Hechts hebt der Engel den Stein,und im Vorgrunde schlafen drei Soldaten. Unten links ist die Tafelmit den Initialen, und im Rande Steht: l'orgi tua man vitloriosa efranca etc., fol.
3014. Giuseppe Guidalottl Franceschini, Kunstliebhaber von Po-f ' f //' |( )gna, kam mit Domenico Maria Viani in Berührung,\Jo\J. II . und gab 1716 dio Iiiographie desselben heraus. KrCr (7 C radirte auch etliche Plätter nach Gio. Maria Viani in
J' Mitlelli's Manier, und auf solchen kommen die Initialen
des Namens vor. Ein andorcs Platt ist Joseph G. F. bezeichnet. Es
* G . (i ,