Druckschrift 
2 (1860) CF - GI
Entstehung
Seite
1035
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GFG —GFI. Nr. 2951 — 2955. 1035

9) Flusslandschaft mit einer grossen Viehhccrde im Vorgrunde.Daneben liegt der Hirt mit zwei Hunden , und in der Nähe stellenzwei hohe Bäume. Im Hintergründe scliliesst das Gebirg mit einemSchlosse Ab. H. 3 Z. 3 Lt. Bt. 5 /. 3 1,.

10) Landschaft mit einem flötenden Hirten neben zwei sich kreu-zenden Bäumen im Vorgrunde. Neben ihm grasen Ziegen, und rechtssteht eine Haumgruppc. Den Mittelgrund durchzieht ein Fluss , undauf einem der llerge bemerkt man (las Schloss. II. 4 Z. 10 — 11 L.ISr. 7 Z. 1 H.

11) Flusslandschaft mit drei Figuren im Vorgrunde links. Im Mittel-grunde sind die Gebäude eines Schlosses von Mauern umgeben. Inder Mitte unten: Joan. Francesco Kologne.se fc. in Itoma. II. 2 Z. 0 L.Br. 6 Z. 3 Li

2951. Johann Friedrich Greuter, Zeichner und Kupferstecher,s) sT*/^ "■ nimmt oben Ho. 2134 eine Stelle ein, an

J ' JrSf?' * /n ° ' welcher die Lebenszeit des Künstlers bestimmt,

C. S\ G^eAA^t. tnl> lln ^ summarisch von seinen Leistungen ge-J' ' J ' sprechen ist. Die gegebene Abbreviatur findet

man auf Kupferstichen dieses Meisters, und auch auf Muttern andererKünstler nach seinen Zeichnungen. Wir bemerken aber noch , dussiiucli die liczeichnung 0. F. (Srcut. ine. vorkomme. Greuter nanntesich als geborner Ilömcr Giovanni, und daher G statt /.

2952. Gerhard Hensberg aus Antwerpen errichtete gegen dieHälfte des l(i. Jahrhunderts in Cöln eine Druckerei, und mankann ihn auch zu den Formschneidern zählen. Von seinerTbätigkeit spricht folgendes Buch: .lourhimi Foriij Hiiigc.lbergiiAndoucrpitmi Sphaera. Coloniae. Apud Gerhardum llcnsbergiumMl>f-, 12. In den Randleisten des Titelblattes ist zu den Seiten

Moses und David vorgestellt, und unten zwischen zwei aufspringendenPferden ist der Stern mit den Initialen angebracht. Merlo, Kunst undKünstler in Cöln S. 175, liest wohl mit Hecht Gerhardus llensberg Fcrii.

2953. Georg Franz Hoffmann. Stempelschneider in Breslau von,, ., t» 1BS6—1706, zeichnete nach Scliliekeysen, Abkürzungen auf

• • Münzen <fec. S. 123, Stempel mit den Initialen des Namens.

2954. Johann Friedrich Greuter, Zeichner und Kupferstecher,der oben unter G. F. Gr. No. 2951 erwähnte Künstler,wcliher In Korn thätig war, scheint sich des gegebenenMonogramms nur selten bedient zu haben. Man findet estat einem Kupferstiche , welcher die auf einem Felsensitzende Roma vorstellt. Am Fusse des Felsens bemerkt

man den Tiber und die Wölfin mit Kumulus und Krmus, und die ver-schiedenen unterworfenen Nationen sind durch charakteristische Figurenvertreten. Oben ist der Olymp geöffnet, und im Grunde breitet sichdie Stadt ans. Greuter'a Zeichen ist an der Urne des Tiber, und unterderselben steht: Taucher frrit, toi. Auf eigenhändigen Kupferstichenunser* Meisters sind zuweilen zwei (.' verschlungen , selten kommt einaus IFGr. bestehendes Zeichen vor. Das obige Zeichen gibt. BrülliotI. No. 1857 im Artikel des J. F. Greuter. Dieser Künstler starb 1660,und somit kann ihm das folgende ähnliche Monogramm nicht angehören.

2955. Uubekannter Zeichner, welcher um 1704 in Berlin gelebt

haben dürfte. Das gegebene Monogramm findet man aufdem Tit.clblatte folgenden Werkes: /,. Annapi Flnri rerumromanarum libri duo priores —, edili a L. Begero. ColoniaeMarchiae 1704, i'ol. Dieses Blatt stellt den Tiberfluss mit

dcl.