964 GAE-GAF. Nr. 2697 — 2703.
2697. Giovanni Ghlsolft, Architekturmalcr, wurde 1632 zu Mai-f~\ j — t land geboren, und hatte verschiedeue Meister, unter( /\ H welchen ihm Salvator Rosa am meisten zusagte. Er ent-
>—» w / wickelte von 1650 an in Rom grosse Thätigkeit, da seinearchitektonischen Ansichten vollen Beifall fanden, indem er damitSccncn aus der Geschichte und der Mythologie verband. Die Figurensind in der Regel nicht Über einen Fuss hoch, so dass man seine Ge-bilde als Zimmerzierde liebte. Auf einigen soll nach Brulliot I.No. 288 das gegebene Monogramm vorkommen. Auflallend bleibt aberder Buchstabe i:, indem derselbe weder im Tauf- noch im Gcschlechts-namen enthalten ist. Man muss daher /. F annehmen. Der Künstlerstarb zu Mailand 1683.
2698. Gustav Adolph Enegren, Medailleur, trat um 1805 als*3 » p Künstler auf, und wurde 1815 an der kgl. Münze in Stock-
■ ' holm angestellt. Die Initialen 0. A. F. findet man auf der
Medaille mit dem Bildnisse des schwedischen Vice-Admirals FriedrichHeinrich Chapman, und zwar am Arme der Büste. Auf dem Reversist eine Fregatte vorgestellt, mit der Jahrzahl 1(10(1. Dieselbe Be-zeichnung hat auch eine Medaille mit dem Bildnisse der DichterinAnna Maria Ijcnngrcn. Der Revers zeigt eine weibliche Figur mit derlicyer in landschaftlicher Umgebung. Die Legende lautet: CarminiuvsQKJirT* oii. mixjucxvii. Eine dritte schöne Medaille mit ß. A. E. ent-hält das BiUlniss des Professors der Theologie Johannes Winborn vonUpsal 1(11(1. Man wird auch noch andere Gepräge mit 0. A. E. finden.
2699. Gaetano Testelini oder Testolini, Kupferstecher, ist auchCarl T'il ulltcr °- cr Abbreviatur Caj. Test, eingeführt, und daher
bemerken wir nur, dass die gegebene Abkürzung auf See-stücken nach Joseph Vernct vorkomme, gr. qu. 8.
2700. Gabriel Fesis scheint der Träger dieses Zeichens zu seyn.
/Wir haben im ersten Bande No. 2212 ausführlich darüber gehan-delt, da Brulliot I. No. 199 u. A. das Monogramm In CA F zer-legen wollten. Wir fanden das Zeichen auch in der gegebenenform, welche deutlicher aus 0 A F gebildet ist. Der Kupferstich mitdemselben stellt die Verkündigung Maria vor, und ist an der bezeichnetenStelle beschrieben. Am Sockel der Säule in der Mitte steht: novs.FL. invkv., und am Ringe des Luitra links oben: Kkk Gabriel Fetis ex.Links unten in der Ecke ist. das Zeichen. Man findet auch Abdrückeohne den Namen des Verlegers, und vielleicht erlitt im späteren Druckedas Monogramm eine Abänderung. Der Kupferstich ist von •RenßIloivin. Ucber eine andere Deutung des Zeichens vgl. I. No. 2212.
2701. Gaspar ab AvibUS, oder G. Osello aus Padua, bediente sichCr A F i) " cr c ' n °s aus (1 A P. bestehenden Monogramms, und
• daher werden wir unter letzterem näher auf ihn eingehen.Mit (1. A. F. iö(!3 ist ein Kupferstich nach Rosso Rossi, welcher denhl. Rochus vorstellt.
2702. Glovan Antonio Fasulo, Stempelschneider in Neapel, war umr \ p 159« tbätig. Er zeichnete Münzstempel mit den Initialen"• A ' *■ des Namens.
2703. Gerard Andran, Zeichner und Kupferstecher, geb. zu LyonC A V 1640, gest. zu Paris 1703. Schüler von Carlo Ma-
r-y'Z. ' ' ratti, und einer der grössten französischen Künstler
F\. "VT J. seines Faches, hinterliess er eine grosse Anzahl von
Blättern, welche in hoher Achtung stehen. DaS
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