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2 (1860) CF - GI
Entstehung
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956
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956 G —GA. Nr. 2666 — 2669.

die Arbeiten zur Herstellung dos Grabmales des Kaisers in Innsbruckbegonnen, und Meister Gilg hatte Zeichnungen dazu geliefert. Er warauch im Modollircn und Gicsscn erfahren, wir gehen aber hier daraufnicht weiter ein, da über die Beihülfe dieses Mannes unter dem Mono-gramm A V No. 1107 gehandelt ist. Jener Artikel enthält eine kurzeGeschichte dos Denkmals in Innsbruck. Gemälde von der Hand diesesMeisters sind nicht bekannt.

2665. Gram-Vasco oder Graö-Vasco, wird in Portugal der Ver-^<J*s. y^j^y fertiger zahlreicher Gemälde gothischen Styls genannt,< \üp^ > ^^y^ dessen Existenz aber noch nicht historisch erwiesenist. Diese Gemälde fallen in-die Zeit des Königs Emanuel (1495 bis1521), des Königs Johann III. (1521 — 1 f)67), und des Königs Sebastian(1557 — 1578). Aus diesen Daten geht hervor, dass die Jiildcr nichtvon einem und demselben Meister herrühren können. Es sind diessnur Werke der älteren Schule in Portugal, und Graö-Vasco (d. i. dergrosse Vasco) wurde zufällig der Gründer derselben genannt. Wirhaben darüber im Künstler-Lexicon XIX. S. 467 gehandelt. Ein aus-führliches Verzcichniss der ihm zugeschriebenen Gemälde gibt aberGraf A. Raczynski: Ln arts en Portugal p. 154—158. Der edle Gratmacht auch auf ein Gemälde mit den gegebenen Zeichen aufmerksam.Es stellt die Anbetung der Könige in y 3 Lebensgrösse vor, und wirdauf der Bibliothek zu Evora aufbewahrt. Aohnliche verschobene Vier-ecke bemerkt mau daselbst auch auf einem Gemälde mit Jesus unterden Schriftlehrern, und man will darin die Buchstaben G V erkennen.Das obige Facsimilc entnahmen wir dem Werke des Grafen Raczynski,und wenn es getreu ist, so erkennt man wenigstens den deutschenBuchstaben a. Eine andere Frage ist es aber, ob dadurch Grnm-Vasco seinen Namen angedeutet habe. Es ist kaum zu denken, dasssich der Künstler selbst das Prädikat des Grossen geben wollte.

2666. Unbekannter Glasmaler, welcher um 1556 in Wytwill ar-beitete. Wir entnahmen diese Notiz dem Stuttgarter Kunstblatt1831 S. 286, und müssen es dabei bewenden lassen, da unsüber den Träger des Zeichens nichts weiter bekannt geworden ist.

2667. Albert Glockendon jnn. wird als der Träger dieses Zeichens/t&t genannt. Wir haben es im ersten Bünde No. 590 bereitsK VI gegeben , da unser Vorgänger A C gelesen hatte. Der das

^^^3^ A umfassende Buchstaben hat aber die alte Eorm des 0.Das Weitere s. an der bezeichneten Stelle.

2668. Unbekannter Maler, welcher in der ersten Hälfte des 16.Jahrhunderts in Bayern, wahrscheinlich in Landshutoder in Ingoldstadt gelebt hat. Er ist vermuthlichEine Person mit dem Meister 0 A. von welchem wirein Titelblatt mit der Madonna beschrieben haben.Im Ucbrigen verweisen wir auf Band I. No. 582.Man kann unter A G und G A die Nachforschung

beginnen

2669. Adam Grimmer ist im ersten Bande No. 593 als der muth-jm fy massliche Träger dieses Zeichens eingeführt, und

■*~^ wir verweisen daher auf jenen Artikel. Im vor-kommenden Falle könnte man aber auch unter GAdie Nachforschung beginnen, da der Buchstabe Gdas A in sich aufnimmt.

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