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2 (1860) CF - GI
Entstehung
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934
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934 FXF—FZ. Nr. 2605 — 2808.

Teller, mit dem trunkenen Silen und einer Nymphe von 1531, liestTieck: fraxato Alte oder Ales. Hovigiess P. ürbino, Die Schriftzeichenmüssen auf diesem Gefässc undeutlich oder unleserlich seyn. Die Fir-klärung hält aber nach dem, was gesagt ist, nicht schwer. Man findet auchin anderen Sammlungen bemalte Gelasse mit dem Namen des Künstlers.J. Marryat (Collcctions towards a history nf l'ottery etc. p. 24) scheintnur Majoliken mit dem Namen gesehen zu haben, er nennt aber denKünstler Zanto. Der Buchstabe A. war ihm unerklärlich, und daherwollte er Arlisia lesen. Die obigen Initialen gibt Marryat nicht in Ab-bildung , wir entnahmen sie aber der Abhandlung des Mr. F. W. Fair-holt im Art Journal 1855 p. 231. Zahlreich sind die Majoliken mitder obigen Bezeichnung sicher nicht. Man findet aber deren mit denInitialen, und auch mit dem Beisatz in Vrb. oder Vrbin, in der Samm-lung Correr, alle mit der Jahrzahl tB94. f. X. 11. steht auf einerPlatte derselben Sammlung. Die Buchstaben werden aber von denobigen nicht abweichen. Die Majoliken der Correr'schen Sammlungsind von Vincenzo Lazari beschrieben : Notizia delle opere d'Arte —della Baccolta Correr 1059. p. 62 No. 241—247. Pungileoni fand denKünstler in einer Urkunde von 1539 erwähnt. In dieser hoisst er:Franciscus Xantis ßctilium vasorum pictor egregius. Der genannte Schrift-steller hält ihn aber nicht für eine Person mit Maestro Rovigo di Ür-bino, was jetzt ausser allem Zweifel steht. Die Manufaktur in Urbinobenützte häufig Zeichnungen von Rafael und seiner Schule, und dahermochte es gekommen seyn, dass man dem Rafael Santi selbst Majolika-Malereien zugeschrieben hatte. Vasari trug das Scinige redlich dazubei, indem er den grossen Meister spottweiac den Töpfer von Urbinonannte. Francesco Xanto Avello kann wohl auf den grössten Theildieser bemalten Gefässe Anspruch machen.

2605. Unbekannter Kupferstecher, welcher in der ersten HälftoF X F f ^ es * 8, J a h r l lu,, dorts in Portugal lebte. In der portu-

• * ■ '• gisischen Uebersetzung der llistoire universelle von Valle-mont sind mehrere Blätter F. X. F. F. bezeichnet.

2606. Franz Xaver Matzenkopf, Stempclschncider, wurde 1767F X M m Salzburg geboren, und arbeitete in seiner früheren Zeit

* für die bischöfliche Münze daselbst. Um 1812 lebte er inMünchen, und von 1816 — 1817 wurde er in Wien beschäftiget. SpäterHess sich der Künstler wieder in Salzburg nieder, wo er noch 1844thätig war. Auf Geprägen deuten dio Buchstaben F. X. JW. seinenNamen an.

2607. Der unbekannte Kupferstecher, welcher sich nach BrulliotT? I. No. 2092 dieses Zeichens bedient haben soll, ist unter F. h.

. JFp No. 2145 eingeführt. Brulliot, und sein Copist Heller, hattentOiUt kein genaues Facsimile des Zeichens.

2608. Frederico Zucchero oder Zuccaro, geb. zu Sant-Angelo dip* <-i t? a y \ Vadouml543, gest. zu Anconal609. Ein Künstlerr. Ci.,r. l_\ Lj. I von g ro <, sem ß a f c aug (] er Zeit der NachblütheFZ/, IN. | der italienischen Schule, hinterliess er eine be-

' deutende Anzahl von Gemälden, deren wenige mitden Initialen des Namens bezeichnet sind. Auf einem Gemälde derPinakothek in Mailand, welches don Heiland In der Vorhölle vorstellt,steht F. A. /. 151)5. Man findet auch einen Kupferstich von GasparOsello Patavino mit F. Z. Dieses Blatt stellt den Leichnam des