Druckschrift 
2 (1860) CF - GI
Entstehung
Seite
881
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FRM —FRV. Nr. 2467 — 2470. 881

Jesus, welcher eine Birne in den Hündchen hält.' Oben in der Mitteerscheint Gott Vater mit dem heil. Geiste in einer Glorie. Der Grundist im Originale leer, der Copist stach aber links und in der Mitteeinige Gebäude, und rechts einen Baum ein. Unten gegen rechts be-merkt man das Zeichen. H. 4 Z. 2 L. Br. 3 Z. 2 L.

2467. Friedrich Meyer, Maler und Radircr in Düsseldorf, machte^7r JHur /SJZ s ' cn ( '" rcn Portraite und Genrebilder bekannt, welche

J ' '' von 1834 an datiren. Kr radirte auch mehrere Bild-nisse von Düsseldorfer Künstlern. Das erste Heft enthält jene vonH. Plüddemann, C. Deger, C. F. Lessing und Ch Köhler. Düsseldorf1838, gr. 4. Das zweite Heft umfasst die Portraite von It. Reiiück,F. Bendemann , J. B. Sonderland und A. Ehrhardt. Düsseldorf 1840,gr. 4. Nach einer gefälligen Mittheilung kommt auf solchen Blätterndie Abbreviatur des Namens vor.

2468. Francesco Mazzola il Parmegianino behauptet unter F P.■h™ t>X~ txtv' ^° - 2333 eine ausführliche Stelle, und kommtr K, 1 A. IIn V. ausgerc i em noch zu wiederholten Malen in diesem

Bande vor. Die gegebene Abbreviatur findet man auf einem von AntonFantuzzi radirten Blatte, welches Nymphen im Bade vorstellt, B. No. 15.Im Vorgrunde' gehen zwei Nymphen im Wasser, vier andere kommenzum Baden herbei, und zwei solche trocknen sich ab. Rechts liegt eineNymphe am Ufer in Gesellschaft des Amor. Die Abbreviatur bemerktman rechts unten, und daneben das Monogramm Fantuzzi's mit derJahrzahl 1643. H. 9 Z. 9 L. Br. 7 Z. 3 L.

2469. Francesco Russini wird von Brulliotlll. No. 416 eingeführt,Fr ß»y<j« dieser Schriftsteller konnte aber keine weitere Nachricht

' über ihn geben. Die Abbreviatur des Namens soll aufKupferstichen von Horaz Brun vorkommen Letzterer wird mitH. Bruni oder Brunctti Eine Person seyn. Dieser Künstler war um1630 in Siena thätig, wo auch Russini als Zeichner oder Maler gelebthaben wird.

2470. Francesco Valesio oder Valeggio, Maler und Kupferstecherj. von Venedig, geb. um 15KO, hat höchst wahrscheinlich

I /~ durch diese Buchstaben seinen Namen angedeutet. AuffrVl-fd" ihn verfiel zuerst Zani in der Enciclopcdia met. P. II.S Vol. 5 p. 248, als Unbekannten führt ihn aber auch

Brulliot II. No. 873 ein. Letzterer gibt die Initialen nach dem Cata-loge des Marchese Malaspina di Sannazaro II. p. 98, wo der mittlereBuchstabe irrig eher für n als für u zu nehmen ist. Auf dem drittenBlatte stehen deutlich obige "Buchstaben mit der Sylbe fa , währendMalaspina und Brnlliot fe setzen. Die Zeichnung ist von DomenicoCampagnola jun., auf welchen sich die Buchstaben D. C. IN. beziehen,wie wir II. No. 1004 S. 396 bemerkt haben. Unter diesen Initialensind auch die drei Blätter erwähnt, auf welchen die gegebenen Buch-staben vorkommen. Sie stellen Scenen aus der Parabel vom reichenPrasser und dem armen Lazarus nach dem sechzehnten Capitcl desEvangeliums des hl. Lucas vor, worauf sich die Abbreviatur LV.C. ißbezieht. Ausserdem ist noch die Adresse des Luca Bertclli beigefügt.Das erste Blatt zeigt den Armen, wie ihn der Prasser durch Hundev on seinem Gelage treibt, das zweite schildert den Tod des Unmenschen,un d das dritte dessen Qual im Höllenfluss durch Teufel aller Art.H. 9 Z. 4 L. Br. 13 Z. 10 L. Vgl. auch D. C. IN.

Monogrammlston Bd. II. 56