872 FRAN. PARM. - FRAN. V. WYN. Nr. 2428 — 2432.
2428. Francesco Mazzola Parmegianino ist in diesem Bande zuFRAN. PARM. INVENTUR. ] Ä rhpI t!' 1 Malc - n ein . ge "
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/ I ) schnft steht auf einem sel-
tenen Blatte von Enea Vico , welches ein im Zimmer stehendes altesWeib mit der Spindel vorstellt. H. 7 Z. 9 L. Br. 5 Z. 6 L.
Die zweite Inschrift, wodurch Parmegianino nicht seihst seinenNamen andeutete, kommt auf Zeiehnungsimitationcn von Heinrich vander Borcht und Arthur Pond vor. Die Monogramme dieser beidenKupferstecher haben wir im ersten Bande No. 412 und 1120 gegeben.Sie kommen ebenfalls auf Blättern nach Parmegianino vor.
Die dritte Inschrift findet man auf einem gut radirten Blatte ausfrüher Zeit, welches aber nicht von Parmegianino herrührt. Es stelltdie Madonna, oder irgend eine andere Frau mit dem Kinde vor. Siedrückt es an die linke Brust, während der Knabe die Mutter mit denAermchen umschlingt. Der Grund ist mit horizontalen Linien überzogen.H. 6 Z. 1 L. Br. 4 Z. 4 L.
2429. Francois ftuesnel, Zeichner und Bildnissmalcr, war in Paris
Frnn Oni nmrit als IIoiVnlller Heinrich III. und IV. thätig. Es1 ran. \jm. pinxu. sjnd nQch z ; emlich vifile Crayons von ihm vor-handen, und nach solchen haben Thomas de Leu, J. Briot, Edelinkvan Schuppen u. A. Bildnisse gestochen. Schön und selten ist dasBildniss des Königs Ludwig XIII. als Kind neben seiner Mutter vonJ. Briot 1610, kl. fol. Auf diesem Blatte steht aber der Name. DieAbbreviatur findet man auf einem Blatte von Th. de Leu mit demBildnisse des Königs Heinrich IV., Oval 8.
2430. Francesco Vanni von Siena ist als Maler durch zahlreicheA-««9 y„„9 e„„ f.. Werke bekannt, wir gehen aber hier nur auf[ran ran zen. jec. e . |)eg scinf , r ratiirteil Blätter ein, da «r im
Künstler-Lexicon XIX. S. 377 eine ausführliche Stelle behauptet. Dasfragliche Blatt stellt den hl. Franciscus in Entzückung vor. Er sitztam Felsen, und links oben auf Wolken spielt ein Engel die Violine.Im Rande unten sind zwei Distichen: Desine duhtioqua» ahs conlinycrechordas etc. H. 8 Z. 4 L. und 5 L. Rand, Br. 6 Z. 6 L. BartschNo. 3. Die anonyme Copie im Stiche enthält nur die Figur des Heiligen.H. 7 Z. 1 L. Br. 4 Z. 10 L.
2431. Francisco Vieira de Mattos, genannt Vieira Luzitano,
Fran. Vra Luzit inv. 1 M ? ler . u " d Q ***"'. ^ or ™ m L , is -
, ., „ ,-r.r ( sabon 1699, gest. 1783. Einer der
ptntot et sculpnl Romae 1724. j bedeutendsten Maler seinerzeit, fander im Künstler-Lexicon XX. S. 232 eine ausführliche Stelle, und auchdas von Vieira radirte Blatt mit der Niimcnsabkürzung ist No. 4 be-schrieben. Es stellt den Neptun vor , wie Minerva die von ihm ver-folgte Coronis schützt. II. 10 Z. 6 L. Br. 8 Z. Im zweiten Druckeist rechts unten der volle Name des Künstlers beigefügt.
2432. Franz van den Wyngaerde, Kupferstecher und Kunsthändler,FRAN V WYN EX I »' eu - 7M Antwerpen 1612, zeichnete Blätterev„„ h/ ' I von Jan Livcns, dann Stiche nach Rubens,Fran. v. Wjn. ex. I A van ß k „ ' A mit der Abbreviatur des
bran. v. rVygn. ex. J Namens. Jene in Capitalen steht auf einer