«00 FIO—FK. Nr. 2196 — 2201.
2196. Der florentinische Goldschmied, welcher durch die Initialen. I , F. \ . I . F. seinen Namen andeutete, findet unter /. F.
p¥/"vßi7vj r pTXT ! eine ausführliche Stelle, und daher liefern wir
r JV_.KIiJ>l 1 1IN I nur j (m Knckwcis. Vorläufig sei jedoch bemerkt,
OREFI.F. | dass die gegebene Inschrift auf einem Kupfor-
ii T-j yt TT i st ' fi he mit der Hochzeit des Vertumnus und der
•"■*• *-"• -<»J_.ll. ) Pomoiia vorkomme, angeblich nach der Composition
des Baccio Bandinelli.
2197. Unbekannter Künstler, welcher zur Zeit des Wenzel Ilollar1h .n^ÖD '" E n sh* n< ' lebte. Die gegebenen Buchstaben fand Herr'*-' i Bömer auf einer radirten Cople nach Hollar. Hechts vornsieht man ein in Profil gegen links gerichtetes Pferd , und hinterdiesem ein anderes, welches nach rechts springt. Im Mittelgründeschlägt ein Pferd neben einem solchen aus , und zwei andere Pferdegrasen. Im Hintergründe stehen zwei solche Thicre, und am Steinebei den Füssen des vorderen Pferdes bemerkt man die Schrift. Hübe5 Z. 3 L. Breite 7 Z. 8 L.
2198. Francisco Ignacio Ruiz de la Iglesia, Maler und Kupfer-
rfc Stecher, wurde um 1650 zu Madrid geboren, und von,j w J- Cardio unterrichtet. Kr hatte als Künstler Ruf,Xji (E T> "D und desswegen ernannte ihn König Carl II. im JahreJl- -l X. XV) 1689 zum Hofmaler, in welcher Stelle ihn auchPhilip]) V. bestätigte. Ob die gegebenen Buchstabon auf Gemäldenvorkommen , wissen wir nicht, man findet sie aber auf radirten undgestochenen Blättern. Sechs derselben stellen Scenen aus dem Lebender Königin Maria I.uisa von Spanien in cmblematischor Auffassungvor. Diese Bilder zeichnete er für den von Churriguera bei den Exe-quien der Königin errichteten Catafalk. Er stach dazu auch die An-sicht des ganzen Trauergerüstes. Die Buchstaben bedeuten: F<>- IglesiaPictor Hcgius. Die Blätter dieses Meisters sind selten. Kr starb 1707.
2199. Peter Firens, Kupferstecher und Kunsthändler, war in der/., i zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts thätig. Seine Adresser • fxcU( *" findet man auf Kupferstichen von Jakob Matham undHeinrich Goltzius. Die von ihm selbst gestochenen Blätter sind vongeringer Bedeutung.
2200. F. J. Wurschbauer, Medailleur, war um 1725 — 1750 inF I VV 1 W' cn thätig. Nach Schlickeyscn, Abkürzungen auf Münzenv i wir I & Cm ^" * 09 ' Z0 ' Cjlll cte er F. I. W. Wir kennen aber auchV. I. WU, j 0 j n0 Medaille mit F. I. WU. Sie enthält das Bildniss desKaisers Carl VI., und im Revers zeigt sich ein hoher Felsen mit ar-beitenden Bergleuten. Im Grunde rechts ist ein Reitcrgcfccht vorgestellt.Legende: Seculum I. Socielatis Fcrrariae, ,72.5.
2201. Franz Köler , Steinmetz, war um 1518 wahrscheinlich in■«•, Nürnberg thätig. Im germanischen Museum daselbst
ist eine Handschrift mit Zeichnungen , und in diesemManuscripte kommt das gegebene Monogramm vor.Irgend ein Werk dieses Künstlers ist bisher noch nichtbekannt. Vgl. Anzeiger für Kunde der deutschen Vor-zeit, von Frhrn. von Aufsess 1853 S. 15. Der Heraus-geber dieser interessanten Zeitschrift geht auf die Handschrift näherein. Die in derselben ausserdem noch vorkommenden Werkzeichensind an den betreffenden Stellen eingereiht.