770 FG. Nr. 2125 — 2127.
Kämpfende Hirsche. Lith. von Weixelgärtner. Tondruck, und auchcolorirt, qu. fol.
Die Eberjagd. Lith. von Weixelgärtner. Tondruck, gr. fol.Eine Viehweide. Lith. von Wölffle. Tondruck, qu. fol.
Badirte Blätter.
Gauermann hat auch mehrere Blätter radirt, welche fast alle zuden Seltenheiten gehören. Darunter sind Thierstudien, Ziegen, Pferde,Kühe, Bär, Wolf, Fuchs u. s. w. Einige stammen aus der frühestenZeit des berühmten Künstlers, von 1821 an u. s. f. Nur auf wenigenBlättern kommen die Initialen vor.
1) Der Wolf, welcher Geflügel frisst. Höchst geistreich radirt, undsehr selten, kl. 8.
2) Ein Pferde- und ein Ochsenkopf, kl. qu. 8.
3) Der Bär am Felsen, 1035, kl. qu. 8.
4) Die zwei Wildschweine am Wasser. Im Grunde eine Hütte, kl. 8.
5) Der Bock und die Ziege, kl. 8.
6) Der ruhende Jäger mit zwei Hunden, kl. 4.
Im ersten Drucke vor den Grabstichelarbeiten am Baume linkssehr selten.
7) Der Jagdhund bei dem todten Hirsch, kl. 4.
8) Die liegende Ziege mit zwei jungen Ziegen, 4022, qu. 8.
9) Der unter dem Baume schlafende Bauer vom Hunde bewacht.Rechts zwei Pferde am Karren. Sehr seltenes Hauptblatt, kl. qu. fol.
10) Die Ziegenheerde mit dem melkenden Alpler. (Parthio auf derFernleit-Alpc im Salzburgischcn) 11130, qu. fol.
11) Der Eber im Walde von vier Wölfen angefallen. Fritz Gauer-mann 4Ö42. Sehr seltenes Hauptblatt, gr. fol.
Original - Lithographien.
12) Das Reh am Wasser. Sehr schönes und seltenes Blatt. Fürdas Album der Künstler Wiens 4044, fol.
13) Hirsche in einer Landschaft 1030, qu. fol.
2125. Francis Grose, Zeichner und Radircr von London, untcr--/ -o nahm als englischer Offizier Reisen durch England und
6L y Wales, um die Alterthümer des Landes zu zeichnen und zu(5/'C/' beschreiben. Sein Werk erschien in sechs Bänden: Anli-quitiet of England and Wales. London 1775 — 1777, gr. 4., dann inzweiter Ausgabe in acht Bänden ohne Jahrzahl. Auf Blättern diesesWerkes kommen die Initialen des Namens vor. Er radirtc auch einigeandero Blätter mit Landschaften und architektonischen Ansichten, derenmit F. G. bezeichnet sind. F. Grose starb um 1805.
2126. Jean Goupy, Formschnoider, war um 1760—1780 in Paris£. thätig. Er schnitt Vignetten, deren man in Druckwerken
TlljS" 1 *' findet. Eine solche mit einer Blumenvase auf der von einemaus Akanthusblättern gebildeten Ornamente getragenen Tischplatte stehendie gegebenen Buchstaben. Man findet sie in Sonnerart's: Voyage A U*Nouvetle Guinee. Paiit, Ruauü 1770.
2127. Abraham Genoels, Maler und Radirer, behauptet im ersten(frv Bande No. 597 bereits eine Stelle, und daher handelt es sich
"\ Vpo hier nur um ein einziges Blatt, welches R. Weigel, BuppW"' V \> ments au Peintre-graveur p. 221 No. 102 beschreibt. Es stellteine Landschaft vor, in welcher das links im Grunde abfallende Wassernach dem Vorgrunde geht, wo sich ein Dorf an den Felsen hin aus-