712 FB. Nr. 1926.
einen grossen Beutel in der linken Hand. Der zweite Tänzer ist vomRücken gesehen mit der linken Hand an der Hüfte. Nach Bartschlinks oben das Zeichen.
70) [B. 72J Zwei tanzende Paare. Der Bauer des ersten Paareshat eine Pfauenfeder auf der Mütze, und das Weib des zweiten eineKrone auf dem Kopfe. Nach Bartsch links oben das Zeichen.
71) [B. 73] Zwei tanzende Paare. Der Bauer links, vom Rückengesehen, führt die Tänzerin mit dem rechten erhöhton Arme, und dasfast vom Rücken vorgestellte zweite Paar richtet sich nach links. ImGrunde rechts ist Gesträuch, und links oben stehen die Buchstaben FB.
72) [B. 74] Diese Vorstellung sah Bartsch nicht, vermuthet aberein zwölftes Blatt.
73) [B. 77] Die Bauern und die Musikanten. Links bemerkt maneinen Bauer mit dem Stocke über der Achsel, an dessen Spitze einTäfelchen mit den Buchstaben FB. hängt. Vor ihm geht ein Weib mitdem Korbe. Rechts sitzt der Dudelsackpfeifer am Fusse des Baumes,und neben ihm bläst ein Mann die Schalmey. Im Grunde ist Gebirgs-landschaft. H. 1 Z. 11 L. Br. 2 Z. 8 L.
74) [B 90] Sechs weibliche Büsten in einer Reihe , nach antikerWeise costumirt. Die drei der linken Hälfte sind im Profil nach rechtsgerichtet, die vierte ist von vorn genommen, und zwei sehen im Profilnach links. In der Mitte oben ist nach Bartsch die Chiffre, und etwasnach rechts die Jahrzabl 15GO. II. 1 Z. Br. 5 Z. 4 L.
• 75) Sieben ähnliche weibliche Büsten. Die Richtung der vier Büstenvon links her ist jene des obigen Blattes. Drei Büsten der rechtenHälfte sehen im Profil nach links. Links oben neben der Büste mitder Helmhaube: FB. II. 11 L. Br. 6 Z. 2 L.
76) [B. 91] Vier antike Büsten in Medaillons, nämlich: DrusülaFoel. ux. — Constantinus. — Hypodamia ux. Fei. — Minus Assyr. Rex.Ueber dem Medaillon des Constantin : FB 1560. H. 1 Z. 3 L. Br. 5 Z. 6 L.
77) [B. 92] Vier antike Büsten in Medaillons: Hercules. — J'enelopeVlie. — Ezechia R. Jud. — Sab. llersüia. Links oben im Täfclchen:F B. In der Grösse des obigen Blattes.
78) [B 93] Der Bär, sitzend nach rechts, wie er sich mit derrechten Tatze den Hintern kratzt. Rechts oben: FB. H. 1 Z. 11 L.Br. 2 Z. 7 L.
79) [B. 94] Das Wildschwein, im Profil nach rechts, wo oben dieBuchstaben FB stehen. II. 1 Z. 10 L. Br. 3 Z. 3 L.
80) [B. 95] Das Pferd, im Profil nach rechts. Copie des sogenanntenkleinen Pferdes von A. Dürer, aber von der Gegenseite, und mit an-derem Hintergrunde. In der Mitte unten F B. II. 5 Z. 1 L. Br. 3 Z. 7 L.
81—92. [B. 96—107] Jagden und andere Vorstellungen mit Thieren.Folge von 12 Blättern. H. 1 Z. 2 — 3 L. Br. 5 Z. 3 — 4 L.
81) [B 96] Die Schweinsjagd. Das Thier flieht von Hunden undJägern verfolgt nach rechts. Nach Bartsch ist die Chiffre links oben, eswird sich aber um die Initialen F R handeln, da auch das folgende Blattdamit bezeichnet ist, während Bartsch ebenfalls von einer Chiffre spricht.
82) [B. 97] Eine andere Schweinsjagd. Links kommt ein Jäger mitden Hunden an der Koppel herbei, und ein Mann mit dem Spiesseeilt gegen die Mitte zu , wo vier Hunde den Eber angreifen. Linksoben FB.
83) [B. 98] Die Hirchjagd. Der Hirsch und die Hindin fliehen nachrechts vor den Hunden. Links steht der Jäger, und ein Knabe hältzwei Hunde an der Leine. Rechts oben ist nach Bartsch die Chiffre.